
Ausbildung zum Vocal Coach: Azubi-Blog Teil 4/6 – 06.02.- 09.02.2026
Hallo ihr Lieben, ich habe heute das Privileg, den Blog zu schreiben. Ich bin Daniel, einer der angehenden Vocal Coaches, und darf euch mitnehmen auf unsere kleine Reise durch ein ziemlich besonderes Ausbildungswochenende.
An dieser Stelle gleich ein großes Dankeschön und liebe Grüße an Felix, der uns bereits mit drei wunderbaren Blogs verwöhnt hat. Die Latte liegt hoch, ich gebe mein Bestes.
Der Freitag stand ganz im Zeichen der Praxis
Der Freitag stand ganz im Zeichen der Praxis. Unsere Aufgabe war es, einen Workshop mit zwei Probandinnen aus der aktuellen Sängerausbildung zu gestalten: Petra und Soona. Ziel war es, die beiden und natürlich auch ihre Stimmen kennenzulernen. Sehr wissbegierig, neugierig und voller Energie performten die beiden vorab ihre vorbereiteten Songs. Nachdem ordentlich abgeliefert wurde, teilten wir uns dann in drei Gruppen auf. Jede Gruppe widmete sich einem Kernthema aus der Ausbildung zum Vocal Coach:
- Die Atmung
- Der Kehlkopf und
- Kopf-/ und Resonanzräume
Petra und Soona, beides herzensgute Menschen, begleiteten uns dabei offen und engagiert durch alle Stationen und stellten sich mit großer Bereitschaft auf die verschiedenen Übungen ein. Okay, zugegeben, unser Workshop war vielleicht noch an der einen oder anderen Stelle etwas unstrukturiert. Aber wenn wir schon alles könnten, wären wir ja auch schon fertige Coaches, gell? Dennoch saugten die beiden alles wie ein Schwamm auf und gingen anschließend glückselig in die Mittagspause, gemeinsam mit uns. Danach wurden wir in neue Gruppen aufgeteilt. Petra arbeitete mit Verena, Biggie und Jupp, Soona kam zu Marco, Hanni und mir. Jede Gruppe arbeitete an einem Song, den die Probandinnen vorher vorgestellt hatten. Es wurde ausprobiert, viel gelacht, konzentriert gearbeitet und am Ende waren die Ergebnisse einfach richtig, richtig stark. Wir waren derbe stolz auf unsere Probandinnen und der liebe Andrés auf uns. „Mic Drop“! Und das Feedback der Probandinnen? Durchweg positiv!
Dieses Gefühl, gemeinsam intensiv und akribisch an etwas gearbeitet zu haben und dann dafür belohnt zu werden, war einfach phänomenal.
An dieser Stelle stellvertretend für alle CIA’s ein herzliches Dankeschön an Soona und Petra. Ihr habt uns nicht nur geholfen zu erkennen, an welchen Stellen wir noch dazulernen können, sondern auch bewiesen, was bereits gut funktioniert. Macht bitte weiter so! Ihr seid tolle Persönlichkeiten!
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Gegen späteren Abend setzten wir uns alle noch im blauen Raum zusammen, um unsere Songs für die MUSIC NIGHT am nächsten Tag durchzugehen. Wir coachten uns gegenseitig, hörten genau hin und unterstützten uns.
An dieser Stelle soll ich einen besonderen Moment meiner CIA-Kollegin Hanni hervorheben. Fürs Protokoll: Ich wurde gezwungen!
„Ein ganz besonderer Moment war definitiv Daniels Ballade. Wer ihn kennt, weiß: Gute Laune, Stimmung, Energie – das ist sein Ding auf der Bühne. Und dann diese Ballade! So emotional, so tief, so ehrlich. Wir hatten alle Gänsehaut! Du kannst das ja in deinem Blog schreiben, weil wir dich gezwungen haben oder so.“
So, jetzt schreibe ich wieder als Daniel weiter. Danke für die Blumen, ihr Süßen. Love goes out to all of you!
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Zwischendurch bestellten wir lecker Essen, was natürlich immer wichtig ist, und merkten dann doch, dass uns die Erkältungswelle leider fest im Griff hatte. Also ging es relativ früh zurück, für einige nach Hause, für andere direkt in die Unterkunft.
Workshoptime
Am Samstag durften wir Lena Tessmann bei uns begrüßen, die einen Workshop zum Thema Atmung und ökonomisches Singen nach POWERVOICE leitete. Ziel des Workshops war es, die bereits vermittelten Inhalte zu diesem Themenbereich, unter anderem aus dem vorangegangenen Vortrag, weiter zu vertiefen und zu festigen. Der Workshop war klar strukturiert und gut nachvollziehbar aufgebaut. Die Verbindung aus theoretischen Grundlagen und praktischer Anwendung ermöglichte ein tiefes Verständnis dafür, wie ökonomisches, also gesundes und effizientes Singen, funktioniert. Die Inhalte richteten sich sowohl an angehende Sängerinnen und Sänger als auch an zukünftige Vocal Coaches. Vielen Dank, Lena. Du hast uns noch einmal zusätzliche wertvolle Impulse mitgegeben, auf sehr sympathische Art und Weise!
MUSIC NIGHT
Im Anschluss begannen die Vorbereitungen für MUSIC NIGHT. Nachdem das Konzept feststand, ging es in die Probenphase, die schließlich in einer Generalprobe mündete.
Das Ergebnis war eine unterhaltsame und interaktive Show, die nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch das Publikum aktiv einband und für einen rundum gelungenen Abend sorgte. Der Support innerhalb der Gruppe und auch der vom Publikum reißt einfach mit. Diese Energie trägt einen, selbst wenn der Hals kratzt und die Nase läuft.
Ein Teil der Gruppe fuhr nach der Show zurück in die Unterkunft. Ich selbst war zwar nicht dabei, aber ich habe von den Gesprächen im Nachhinein erfahren. Von offenen Worten, von ganz viel Spaß und von Tränen der Rührung. Weil uns allen mittlerweile so klar ist: Diese Gruppe ist nicht selbstverständlich. Sie ist ein Geschenk.
Videoanalyse und der Stern von DJ Ötzi
Der Sonntag begann wie gewohnt mit der gemeinsamen Analyse der Show. Dieser Teil ist ein fester Bestandteil unserer Ausbildung, denn hier lernen wir, uns gegenseitig ehrliches, konstruktives und wertschätzendes Feedback zu geben.
Dabei geht es längst nicht nur um den Gesang. Wir betrachten alles, was eine gute Bühnenperformance ausmacht. Dazu gehören Präsenz, Ausdruck, Moderation, Entertainment und natürlich auch die Reaktionen des Publikums. Was hat funktioniert? Wo war die Energie besonders spürbar? Und was könnte man beim nächsten Mal noch klarer oder mutiger machen?
Im weiteren Verlauf des Tages wurden wir Coaches in zwei Gruppen aufgeteilt. Beide Gruppen analysierten denselben Song, jedoch mit unterschiedlichem Fokus. Eine Gruppe beschäftigte sich intensiv mit dem Refrain, die andere mit den Strophen.
Ziel war es, den Künstler mit all seinen stilistischen Feinheiten, Phrasierungen und Läufen möglichst genau zu erfassen und authentisch zu imitieren. Die Gruppe mit dem Fokus auf den Refrain entwickelte zusätzlich passende Harmonien zur Leadstimme.
Spannend zu erleben, wie viel Tiefe ein Song bekommt, wenn man ihn wirklich auseinander und wieder zusammensetzt. In diesem Fall, kaum zu glauben, war es „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ von DJ Ötzi. Who would have thought?
Fazit: Es war ein außerordentlich wertvolles Wochenende. Und das trotz angeschlagener Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit großem Engagement und Einsatz ihr Bestes gegeben haben, um sich weiterzuentwickeln, zu lernen und gemeinsam eine starke Show auf die Beine zu stellen.
Abschließend möchte ich nochmal betonen, wie dankbar ich bin, Teil dieser Gruppe zu sein. Eine Gruppe, die geprägt ist von Ehrlichkeit, Vertrauen, gegenseitigem Respekt und echtem Support. Das ist alles andere als selbstverständlich, gerade bei so vielen Menschen.
Ein besonderer Gruß an dieser Stelle und Knutscha geht an die Goldkehlchen, auf die ich mächtig stolz bin. Give it up for: Verena, Hanni, Biggi, Jupp, Felix, Marco (et moi).
Muchas gracias, chicos y chicas. Un abrazo. Nos vemos! Wie der Spanockel so sagt.
Dein Daniel
Felix Friedrich
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