Ausbildung zum Vocal Coach: Azubi-Blog Teil 3/6 – 03.01.- 05.01.2026

Ausbildung zum Vocal Coach: Azubi-Blog Teil 3/6 – 03.01.- 05.01.2026

Ausbildungseinheit 3/6 vom 03.01. – 05.01. 2026

Willkommen zum 3/6 Teil unserer Ausbildung zum Certified Vocal Coach

Moin.
Schon wieder verging die Zeit wie im Flug. Ich lade dich recht herzlich zum Lesen des neuesten Abenteuerwochenendes der Ausbildung zum Vocalcoach ein. Also besorg dir gern etwas zu trinken und mach’s dir gemütlich. Wir haben einiges erlebt und gelernt!

Butze voll!
An diesem tollen Freitag war ich wohl etwas spät dran. Ich bin es überhaupt nicht gewohnt, den Großteil der Gruppe schon im Appartement oben sitzen zu sehen. Sonst bin ich doch immer einer der Ersten.

Alle da? Um 11 Uhr läuten die POWERVOICE-Glocken und alle stürmen runter in den Seminarraum. Heute beginnt der Tag mit einer Austauschrunde.

  • Was haben wir erlebt?
  • Wie haben wir unsere Probanden gecoacht?
  • Was haben wir bei den Probanden angewandt?
  • Wie sah unsere Vorbereitung in der „stressigen“ Weihnachtszeit aus?

Dieser offene Austausch ist nicht nur für Andrés und Marion wichtig, sondern ebenso für unsere ganze Truppe, da wir so viel voneinander lernen können.

Was gab es denn Besonderes am heutigen Tag? Ich kann dir sagen: Nicht nur der Freitag war besonders, sondern das ganze Wochenende. Das konnten wir zu diesem Zeitpunkt niemals erahnen. Der liebe Jupp fragte uns, ob er denn zu diesem Wochenende einen Bekannten als Probanden für uns mitbringen darf. Nach einstimmiger Zustimmung war das natürlich gar kein Problem. Wen hat der Jupp denn da mitgebracht?

Der liebe Frank hat uns am Rocklantic besucht und sich freiwillig als Proband zur Verfügung gestellt. Danke für deinen Mut schon mal an dieser Stelle!Was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Frank wird auch ein wichtiger Bestandteil im Laufe des nächsten Tages. Und auch er wusste das nicht.

So beginnen wir also, etwas über den jungen 60-Jährigen Kerl (er würde auch für Mitte 40 durchgehen) aus dem Ruhrpott zu erfahren.
Wo kommst du her?
Was machst du musikalisch, beruflich?
Ab ging es auf die Bühne.

Frank sang „Here I go again“, ein wirklich anspruchsvoller Titel, besonders in der Höhe. Er meisterte ihn zu unserem Erstaunen wirklich toll, allerdings beanstandete Andrés, dass Franks Gesicht und somit der Sound sehr gequält klangen.

Im Nachhinein sollte sich herausstellen, dass genau das auch die größte Baustelle von Frank war und ist: Ökonomie.

Durch das Hochhalten von Tafeln mit Begriffen wie: „Verliebt“, „aggressiv“, „betrunken“, „albern“ und „traurig“ bekam der Song eine völlig neue Note, nämlich diverse Sounds.

Es ist immer wieder faszinierend mit welchen einfachen Tipps und Tricks wir zu herausragenden Ergebnissen kommen und NICHT DURCH TECHNIK, SONDERN DURCH MUT!!! Die Ergebnisse sind immer dann immens, wenn der/die Schüler/Proband/Sänger:in sich einlassen und Frank: DANKE, dass du alles mitgemacht hast! Die Veränderung war sensationell!

Entstehung eines Tones | Workshop

Dann ging es an das Thema Workshop. Wie erkläre ich die Entstehung eines Tones, hier Trainingstones?! Wir teilten unser Ausbildungsteam einschließlich Frank in zwei Gruppen ein:

A: Die „Coaches“: Hanni, Jupp, Marco und Daniel
B: Die „Workshopteilnehmer“: Biggi, Verena, Frank und Felix (das bin ich)

Die theoretischen Punkte bei der Erklärung eines Trainingstones sind

  1. Atmung
  2. Kehlkopf
  3. Kopf/Resonanzräume

Natürlich, wie alles bei POWERVOICE geht es aus der Theorie immer auch gleich in die Praxis.

Man, habe ich viel dabei gelernt und so werden mir und uns Zusammenhänge immer klarer! Wir sind für Sounds verantwortlich und wir wissen und spüren immer mehr, warum ein softer Ton anders klingt/sich anfühlt als ein angezerrter (distortion) Ton.

BTW: Wir hatten sehr viel Spaß mit „Biggi und ihrer Laugenstange“ – das ist aber ein Insider, den wir wohl unser Leben lang in Erinnerung haben werden!

Eine „grausame“ verspätete Weihnachtsfeier

Der Samstag begann mit einem tollen Frühstück, diesmal nicht wie gewohnt im POWERVOICE-Appartement, sondern im Ferienhaus, wo der Großteil der Bande übernachtete. Alle vereint, sogar außerhalb der Ausbildung. Ich sag ja: geile Truppe!

Der Tag am Rocklantic begann mit ganz viel Brainstorming. Was können wir heute für eine Show machen? Es gab vorher schon grundlegende Ideen: eine verspätete Weihnachtsfeier oder eine Feier, in der wir Weihnachten als „grausames und stressiges“ Fest darstellen, mit einem kleinen Gnom, der die ganze Zeit die Show sprengt, weil er Weihnachten liebt. Naja … es kam alles ein wenig anders.

Unser Konzept war also wie folgt:
Es soll eine Firmenfeier geben, bei der der Chef dem Azubi die Planung der Feier überträgt. Der Azubi verstand jedoch, anstatt: Wir wollen feiern – wir wollen Bayern. HÄH? Wie kommen wir denn jetzt auf Bayern? Ich sag ja: ganz viel flüssige Masse im Kopf.

Umso cooler war die Umsetzung dieser Idee und die darauffolgende Show. So planten wir also unsere verschiedenen Charaktere. Diese waren:

  • Der Sportsänger aka Andrés, den wir zu unserer Feier als eingefleischten Bayernfan eingeladen haben und der für uns die Technik machte.
  • Biggi aka die Reinigungskraft, vom Chef Putzfrau oder auch „Putze“ genannt, mit großer Berliner Schnauze.
  • Jupp, der Firmenpsychologe, der überall Therapierbedarf sieht.
  • Daniel, IT-Nerd, der fast jeden Satz mit „statistisch gesehen“ beginnt.
  • Verena, die „Firmenmatratze“, die sich jeden, inklusive Weihnachtsmann, Security-Chef, als auch Lieferant angelt.
  • Frank, der Weihnachtsmann, Security-Chef, und Zulieferer eines bekannten Discounters
  • Marco, der Chef der Firma, den niemand ernst nimmt, außer dem sich anbiedernden Azubi.
  • Hanni, die Tochter vom Chef, die immer petzt und unglaublich verliebt in den Azubi ist.
  • Und naja … dann fehle noch ich, der tollpatschige, dummen Azubi, der anstatt „Feiern“ „Bayern“ verstanden hat.

Und genau aus diesem Grund – und das ist wohl auch der einzige – hatte ich ein Bayern-Shirt vom lieben Andrés an.

Ich bin übrigens kein Fußballfan, nur so nebenbei. Nicht, dass ich hier gleich einen nachträglichen Shitstorm von Jupp bekomme, warum ich kein Köln-Shirt anhatte. Kölle Alaf! So suchten wir uns fleißig unsere Kostüme raus, und planten die Monologe und Dialoge.

Willkommen zur Weihnachtsfeier der Firma D R Ö

Die Show begann mit einem Vorstellungsvideo der Charaktere mit entsprechenden Bildern von uns. Die gute Putzfrau eröffnete die Show mit dem Song „Na und“ und brachte die Anwesenden in Feierlaune! Gefolgt von Jupp als Psychologen mit „Sunny“, danach Verena als „Nutte“ mit „I Will Survive“ (weil sie ihre tausenden Männer auch überleben musste). Schließlich eroberte Marco als Chef der Firma mit „Lost“ die Bühne. Dann enterte Marco als Security-Chef mit „Don’t Stop Believin’“ die goldenen Rocklantic Bretter, ehe Daniel als IT-Nerd mit seinen Worten: Statistisch gesehen … den Song „Black Eyes“ aus dem Film A Star Is Born raus haute. Das, was Daniel da auf der Bühne abgeliefert hat, war filmreif!

Hanni performte den Song „Durch die Nacht“ und zeigte mir, dem Azubi, dass ich fest in ihrem Kopf verankert bin und dass ich da wohl nicht mehr rausgehe. Sweet.

Ich haute den Song „I See Fire“ von Ed Sheeran raus, nachdem ich wortwörtlich tollpatschig auf die Bühne gestolpert kam. Es fühlte sich cool an, weil ich immer mehr begreife, was Ökonomie heißt, bei gleichzeitiger Emotion!

Die zweite Hälfte der Show war ebenso der absolute Wahnsinn.

Verena tanzte jeden an und machte ihrem Ruf alle Ehre, Biggi putzte wie verrückt den ganzen Raum und pöbelte dabei jeden an, der nicht nach ihrer Pfeife tanzte. Jupp war entspannt in seinen Ecken und notierte sich alle Verhaltensmuster. Marco spielte Chef, dem keiner so richtig zuhörte. Frank war zwischendrin ein Weihnachtsmann, der sämtliche Spielchen mit Verena trieb, etwas später dann auch als Zulieferer. Daniel war der perfekte Nerd. Ich lief permanent vor Hanni weg, die mich permanent anhimmelte.

Es ist einfach toll zu sehen und zu hören, was passiert, wenn man sich auf einen Charakter einstellt und ihn durchzieht. Besonders beeindruckend war, wie ökonomisch und doch kernig, metallisch und überzeugend Daniel in seiner Rolle deine Powersongs performte.

Wer nicht da war hat etwas verpasst, aber die nächste Gelegenheit ist ja schon am 07. Februar …

Ein Punkt, den ich in meinen Ausbildungen sicherlich gelernt habe: Liebe dich selbst und was du tust!

Ein fabelhafter Samstag nahm wie immer viel zu früh ein Ende, aber nach 12 Stunden Power ist es auch Zeit für einen cut.

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Videoanalyse der MUSIC NIGHT

Sonntag kennst du sicherlich – jedenfalls den Großteil davon. Die große Analyse. Wichtig und richtig! Wir konnten über viele Szenen herzlich lachen, durften viel Positives mit nach Hause nehmen und redeten über Punkte, an denen wir arbeiten können und sollten. Vor der Analyse jedoch durften wir für uns noch einmal den Abend Revue passieren lassen.

  • Was ist uns aufgefallen?
  • Was hat uns Spaß gemacht?
  • Wie haben wir die Show wahrgenommen?

Wir alle fanden die Show richtig geil! Natürlich gibt es Dinge, die optimiert werden können und daran werden wir arbeiten!

Bevor es nach Hause ging, gab es noch Übungen mit Trainingstönen. Um ein Bewusstsein dafür zu bekommen, was Ökonomie der Stimme bedeutet, trainierten wir, wie Ökonomie richtig funktioniert. Ich gebe zu, dieser Teil der Ausbildung fällt mir weiterhin nicht ganz so leicht, da ich – wie die meisten – früher einfach vor mich her gesungen habe. Sobald es jedoch ums Lehren geht, sollte man natürlich auch verstehen, was man dort tut, wie das alles funktioniert und das bestenfalls an sich selbst. Also: üben, üben, üben.

Das war’s auch schon wieder vom Wochenende. Ich hätte noch so viel zu erzählen, aber vieles kann man nur verstehen, wenn man es erlebt …

Wir fragen du haust raus

Mein Vorschlag? Buch dir jetzt schon mal die kostenlosen Tickets für die kommenden MUSIC NIGHT – dann kannst du es nicht vergessen und verpasst auch nichts!

Eine Sache noch, und das meine ich aus tiefstem Herzen:
Wer vielleicht hadert, weil der denkt, „bringt es denn wirklich so viel, ein Workshop, eine Ausbildung, eine Stimmeanalyse bei POWERVOICE? Dazu ein klares JAAAA, das hier ist mit so viel Magie verbunden – das bekommst du nirgendwo anders! Mich hat es nicht nur sängerisch weitergebracht, sogar verändert und es geht hier so vielen so, denn ich sehe hier nur glückliche Sänger:innen!

Bis zum nächsten Mal

Tüdelü,
dein CIA-Blogge Felix

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Felix Friedrich

Moin Leute, ich bin Felix, 27 Jahre alt und vor kurzem aus Magdeburg in Richtung Norden nach Scheeßel in ein tolles Haus gezogen. Ich bin verheiratet und habe eine frisch geschlüpfte kleine Tochter und zwei Katzen. Meine bisherigen großartigen Erfahrungen mit POWERVOICE, und bei jeder einzelnen bin ich über mich hinausgewachsen waren: 1. Stimmanalyse 2. Ausbildung zum Sänger 3. Social Media Kurs Marion und Andrés sind einfach tolle Menschen mit einer riesigen Erfahrung, die mich herzlich im Norden aufgenommen haben und mit denen ich sehr gerne meine Zeit verbringe, um zu lernen, lachen, wachsen. Jetzt absolviere ich die Ausbildung zum Certified POWERVOICE Vocal Coach. Hier bin ich Blogger, und werde euch in den nächsten sechs Monaten von dieser Ausbildung und den Menschen erzählen. Auf geht´s und let’s go!

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