Sängerausbildung: Azubi-Blog Teil 5/6 – 14.03. – 15.03.2026

Sängerausbildung: Azubi-Blog Teil 5/6 – 14.03. – 15.03.2026

Ausbildungseinheit 5/6 vom 14.03 – 15.03.2026

Willkommen zum 5/6 Teil unserer Sängerausbildung

„Olymp – 12 points!“

Wir haben’s schon wieder getan! Leute, unsere Gruppe hat Feuer gefangen. Nach der Erfahrung der letzten Show, die offiziell in die Annalen von POWERVOICE eingegangen ist, wollten wir unseren hart erkämpften Ruf als gefeierte Showmaker unbedingt erhalten.

“Die nächste Show muss noch spektakulärer werden!“ Brainstorming, Brainstorming, was können wir machen … unsere Gedächtnisse liefen einmal -wirklich- alle Regale im Hirn ab (zu schade, dass die Musikgenres schon feststanden, ich hätte zu gern einen ganzen Abend den Songs aus unserer Kindheit gewidmet. Hey hey Wickie (ich werd‘ die Leandros nicht mehr los), Ducktales uhuhuuu, Maaaaja, Scooby Dooby Dooo, Fraggle Rock … ich hör‘ schon auf.

Außerirdische wurden ebenfalls abgelehnt. Ich halte mich mit meinen Vorschlägen zurück.

Wie gut, dass Matti DIE Eingebung hatte: Wir hosten den ESC. Aber nicht irgendwo, sondern auf dem Olymp der Götter am Rocklantic. Geile Idee.

Wir hatten gerade mal ganz grob das Konzept besprochen und wer welchen Gott spielen könnte, da hatte Petra schon gefühlt, das halbe Internet leergekauft. Vor ihrem inneren Auge sah sie sich schon als Hekate, den Gerstenzweig gen Himmel schnellen lassen. “Ich sollte Demeter sein, ich bin schließlich Mutter von 5 Kindern!“ wandte Soona ein. “Kein Problem, ich kauf‘ einfach schnell die andere Hälfte des Internets leer.“ Ach wären doch nur alle so herrlich positiv und unkompliziert wie unsere liebe Petra, Petra, you are the best!

Der OLYMP als Motto steht

Und so hatten wir uns schließlich arrangiert und gleich auch Elemente festgelegt, mit denen das Publikum uns (pleeeease) unterstützen würde:

  • Matti: Zeus, der Gott des Donners. Tendenziell etwas aggro. “Trampelt für mich!!“
  • Anni: Aphrodite, die Göttin der Liebe. Umwerfend schön und betörend. “Schenkt mir Eure Liebe – macht mit mir das Herzsymbol!“
  • Angie: Artemis, die Göttin des Waldes. Stark und bodenständig. “Gebt mir ein – Hey Hey Hey!!“
  • Soona: Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit, ohne die es kein Leben auf der Erde gäbe. “Jubelt für mich!“
  • Petra: Hekate, die Göttin der Magie. Sie prophezeit, dass es LAUT wird. “Klatscht für mich!“
  • Emi: Poseidona, die Göttin der Meere. “Macht mit mir die Welle!“

Wir würden in zwei Disziplinen gegeneinander antreten. ABBA und Evergreens, die die Sterblichen auf der Erde feiern.

Da war es wieder, ABBA, eine Musik mit der ich bislang so gar nichts an den Füßen hatte … mein spontanes Gefühl war: oll, öd‘. Was für ein Irrtum! Ich schäme mich fast schon dafür, derart fehl geleitet gewesen zu sein. Ein schönes Beispiel dafür, wie fatal die Kombination aus Ignoranz und (Vor)Urteil ist. Ihr wisst ja, wenn man von etwas keine Ahnung hat, einfach mal die … genau, Fresse halten.

Tja, ohne POWERVOICE wäre mir so einige “Horizonterweiterung“ entgangen …

Zurück zu unserem Programm

Ich erkenne inzwischen Muster bzw. stark ausgeprägte Gemeinsamkeiten in unserer Gruppe. Das darf man eigentlich keinem erzählen, schließlich sind wir nicht zuletzt zum Singen da, aber das liebevolle Zusammenstellen von Kostümen für unsere Auftritte begeistert uns inzwischen mindestens genau so sehr. Der erste Preis geht klar an Petra unsere Power Shopperin! Was die nicht alles an props gefunden hat! Von Glitzerkleid, Umhang, über Hörner, Spitzenhandschuhe, Skelettstiefel, bis hin zu Spinnenring und leuchtendem Zauberstab, hatte sie kein Detail dem Zufall überlassen. Das Ergebnis war einfach nur Wow!! Manchmal machen Kleider Leute – und Petra, du solltest definitiv häufiger als sexy Hexi rumlaufen. Wie wir gesehen haben, kannst du den Zauberstab außerdem auch locker als Selbstverteidigungswaffe nutzen – so lang wie das Ding ist und wir im Hintergrund Deiner Auftritte immer wieder unerwartet den “Matrix-Move“ ausführen musste, um von dem besseren Schaschlik-Spieß nicht erstochen zu werden … Damn, you’re a Man(m)eater!

Aber es ist jetzt auch nicht so, als hätten wir anderen ihr nicht zumindest den kleinen Zaubertrank reichen können. So stellten wir während der Video-Analyse nach unserem Auftritt unisono fest: Auf der Bühne kann es gar nicht zu viel Glitzer geben!!!

Dafür hatten wir auch nicht zuletzt mit unseren Goldenen-Cheerleader Pomp-Pomps fürs Publikum gesorgt. Überhaupt standen die Unterhaltung und aktive Einbindung unserer lieben Gäste absolut im Fokus unserer Vorbereitungen, bei uns seid ihr “mittendrin statt nur dabei!“

Daniel, POWERVOICE Vocaloach in Ausbildung, hat leider den Fehler gemacht, uns schon beim letzten Mal im Februar wertvolle Teile seines künstlerischen Registers zu offenbaren, indem er “on stage“ mit seiner grandiosen Darbietung als Backstage-Assistent, der Theo regelmäßig abpudert und anderweitig bei Laune hält, das Publikum zum Brüllen gebracht hat.

“Daniel könnte doch als Götterbote Hermes durch den ESC Abend führen!“ fragten wir uns scheinbar unschuldig, allein die Vorstellung hob die Vision unserer Show aufs nächste Level. Begeisterung pur. Zumindest bei uns. Jetzt musste nur noch er ‘ja‘ sagen und zu unserer großen Erleichterung tat er dies wenige Tage später auch. Der Job, den er als Künstler ablehnt, muss erst erfunden werden. Aber sicher nicht von uns. Wir brauchen dich, Daniel, wir lieben dich, Daniel! DANKE, dass du deinen Glow auf der Bühne auf uns abstrahlen lässt und uns damit alle befeuerst!

Selbstverständlich wurde auch Daniel von uns standesgemäß eingekleidet. Was dachtet Ihr denn?! Lecker sah er wieder aus. In seinem Götter-Gewand!

Beim ESC entscheidet das Publikum. Bis dahin sollte sich unser Show-Programm nicht vom Original unterscheiden. Auch nicht in der max. Vergabe von 12 Punkten. Vielleicht haben wir ein bisschen geschummelt, als wir dem Publikum nur Schilder an/in die Hand gegeben haben, auf denen 12 Punkte standen. Ergo, auch hier keine Unterscheidung zum Original!! Ha! Das Ergebnis darf und wird verfälscht werden!

Freitag, Einzelcoaching vor der Ausbildungseinheit

Mit einer Mischung aus natürlicher Alltagsgenervtheit (ich habe einfach 5,5 Stunden für 360 km auf der Autobahn gebraucht), Müdigkeit und Vorfreude, reiste ich am Freitagabend vor unserer 5. Unterrichtseinheit zum Einzel-Coaching bei Andrés an. “Ich bin gestresst. Ich habe einen richtigen Kloß im Hals, ich glaube nicht, dass ich singen kann“, stellte ich gleich nach Ankunft die Erwartungshaltung klar.

Ich danke Andrés dafür, dass er mich nicht ausgelacht hat, obwohl es sicher angebracht gewesen wäre. Stattdessen erfuhr ich DIE Anti-Stresstherapie schlechthin, wie Singen die Muskeln lockert, die Durchblutung fördert, die Seele befreit. Mein Einzelcoaching bei Andrés endete irgendwann damit, dass ich mir ein blaues Theraband bestellt habe. Ich lach‘ mich weg! Aber es hilft so verdammt gut! Jetzt wüsstet ihr bestimmt gern, wobei und wie, aber es gibt nichts Effektiveres, als das ihr euch die Antworten auf diese Fragen über Eure eigenen Erfahrungen bei POWERVOICE holt.

Ich kann euch an dieser Stelle nur sagen, dass die Einzelcoachings in unserer 6-er Gruppe erstaunlich unterschiedlich ausfallen, absolut nach Maß!! Jeder Mensch ist anders und so fällt auch das Coaching bei Andrés nach Bedarf aus. Dabei staune ich jedes Mal über seine Kreativität (denkst du dir das eigentlich jedes Mal spontan aus?!)!

Vielleicht noch eine witzige Anekdote aus meinem Einzelcoaching. Ich hatte mir zu Übungszwecken den Song “Halo“ von Beyonce ausgesucht. Nicht um ihn, wie Matti es wieder gnadenlos ehrlich bezeichnen würde, zu vergewaltigen, sondern um den Wechsel zwischen Brust- Misch- und Kopfstimme zu üben (ist für mich echt sauschwer!!). Ich fing an zu singen und es klang wie erwartet nach mitgesungener “Mini-Playback-Show“. “Lass‘ uns mal ins Original reinhören.“ schlug‘ Andrés vor. Beyoncé dröhnt mit ihrer “kniet euch vor mir nieder“-Stimme aus den Boxen.

Gott ist das peinlich, hätte ich nicht einen anderen Song fürs Üben wählen können … “Hmmm“ grummelt Andrés “Lass‘ uns mal einen Live-Auftritt sehen.“ Schade, klingt nicht minder granatenmäßig. “Die Sau singt live einfach tiefer!“ schimpft Andrés und schiebt noch hinterher “Ich mag dieses affektiert klingende, unnatürliche Singen von ihr nicht.“ Kennt ihr das Emoji, das Tränen der Rührung in den Augen hat? So in etwa muss ich in dem Augenblick geschaut haben. Am liebsten hätte ich Andrés für diesen zuckersüßen Versuch, mich mit meiner im Vergleich zu Beyoncé „Kellogg’s Frostie Stimme“ zu ermutigen, gaaaanz lange gaaaaanz fest geknuddelt!!!

Also, machen wir uns nichts vor. Es klang nicht annähernd wie das Original, aber trotzdem so angenehm, dass wir kurzerhand beschlossen haben, es als ESC-Pause zwischen den beiden Acts in die Show einzubauen.

Freitag, etwas später

Eigentlich werden wir zum Abend hin alle ein paar Millimeter kleiner, ich fühlte mich nach meinem Coaching allerdings 3 Millimeter größer und das macht bei mir schon eine ganze Menge aus!! Beflügelt gesellte ich mich zu den anderen, die schon mitten in den Vorbereitungen für die Show steckten. Als ich die Tür zu der Wohnung öffnete, fragte ich mich kurz, ob ich noch bei POWERVOICE oder doch schon bei GNTM war!?

(Soona, das steht für “Ger-ma-ny’s next Top-mo-del“.)

Überall flogen Kleidungsstücke rum, Perücken wurden frisiert und justiert, zu Dritt Korsagen gebunden und potentielle Outfit-Dramen à la “das hält nicht“, “macht das nicht zu platte Brüste?!“, “Oh Gott, ich habe einen Bauch!!!“ diskutiert. Das große Umstyling – here we go!!

Aber es hat auch echt etwas mit unserer Motivation gemacht, zu sehen, wie spektakulär wir in diesen Outfits wirkten hat uns gleich mit der richtigen Energie betankt, um die Rollen kompromisslos zu fühlen und zu leben.

Samstag, tagsüber

Der Samstag stand im Zeichen der Feinabstimmung und Generalprobe(n) – “Dry run“ ohne und schließlich final, final mit Daniel. Gib’s zu, du fandst dein Kostüm und deinen goldenen Lorbeerkranz auch ziemlich cool! Noch ein (dank der guten Vorbereitung dieses Mal überraschend entspanntes,) gemeinsames Abendessen vor der Show und schon standen die ersten Gäste auf der Matte. In unseren Göttergewändern mischten wir uns unters Volk – ein bisschen Werbung in eigener Sache kann für die spätere Punktevergabe sicherlich nicht schaden – und spürten allmählich die Aufregung in uns aufsteigen.

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Showtime

Lights out, Spot on, gekonnt inszeniert von unserer lieben Vere(eeeei)na (ebenfalls Coach in Ausbildung), die spontan für Ole eingesprungen ist: Nachdem der arme “Lichtmann“ mehrere Wochen ausfällt, hat sie während der ganzen Show für die passenden Lichteffekte gesorgt. Danke, mein Schatz, das hast du echt super gemacht!! Und nicht nur das. Parallel hat sie hinter dem Technikpult noch alles gegeben, um die Stimmung weiter aufzuheizen, ich könnte mir dich auch bestens als DJane in einem großen Club vorstellen.

Es folgte eine musikalische Reise durch Tophits von ABBA, es ist echt erstaunlich, wie viele sie davon produziert haben! Mein persönlicher Favorit ist “Voulez Vous“ – der coole Groove ist das eine, vervollständigt wurde der Genuss für die Sinne mit massiver Lachbeteiligung durch Petras legendärer Performance! Sie hat die Stage “geowned“ wie es so schön heißt. In göttlicher Anmut und voller Konzentration drehte sie zu den ersten Beats rhythmisch den Kopf von rechts über die Mitte nach links und setzte schließlich zum ersten Ton an. Der Arm mit dem Zauberstab weit von sich gestreckt, während sie den Arm, der vermeintlich das Mikro hielt, zum Mund führte. Ach du Schreck!! Aus dem feurig-entschlossenen Blick wurde panisches Entsetzen – sie hatte das Mikro vergessen!! Zwei hektische Hechtsprünge später war die Situation wieder unter Kontrolle und wir feierten sie alle umso heftiger!! Was für ein geiler Auftritt. Drama, Slapstick, Partyyyyy!!!

Und wieder musste ich an Heidi Klum und ihre Weisheiten denken, auch wenn du nicht im Fokus stehst, bist du immer noch im Bild (vermutlich hat sie diesen Satz von Andrés geklaut). Ich kann euch sagen, den Rat hat sich unsere Gruppe ganz besonders zu Herzen genommen. Während unserer ganzen Auftritte haben wir uns gegenseitig angefeuert, bejubelt und mit spontanen Tanzeinlagen unterstützt. Es war herrlich – fürs Gemüt wie fürs Auge.

Es folgten die angekündigten Evergreens. Während die Herzen im Publikum dahinschmolzen, begleitete sich Matti zu “Wonderwall“ von Oasis selbst auf der Gitarre.

Angie glänzte mit einer durch mich nicht unerheblich geprägten Variante von “Valerie“ – jahaa, hast ja Recht, ich hab’s mit dem Hochhalten des Schildes “Hey – Hey – Hey“ doch etwas übertrieben! Aber das Publikum hat einfach zu geil mitgemacht. “Why don’t you come on over Vaaaaalerie – Hey – Hey – Hey – Valeriiiiieeeee – Hey – Hey – Hey – Vaaaaaleriiie – Hey – Hey – Hey – ich kann nicht anders, als immer noch zu grinsen!

Soona versuchte sich an “I wanna dance with somebody“ – im Refrain hatte sie kräftige Unterstützung der gesamten Östrogen-Ladung im Raum. (Who run the world? – Girls, Girls.)

Anni, unsere wunderschöne Aphrodite, die unbedingt regelmäßig glitzernde, figurbetonte Kleidung tragen sollte, überzeugte uns mit ihrem Liebreiz von “Don’t Stop Believin‘“ , ich übersetzte das legendäre Keyboard-Solo in “Jump“ schlichtweg in eine Luftgitarrennummer und Petra, ja Petra, die hat einfach mal wieder alles abgesahnt an diesem Abend: “I’m so excited“ sollte es sein. Ey Petra, keine Ahnung, was diese Teufelshörner mit dir angestellt haben oder ob es doch diese ayurvedischen Kügelchen “Yogi Kanthika“ (geiler Shit by the way, seit dem Petra uns welche angeboten hat, sind wir alle “drauf“) waren: Was um Himmels Willen ist in Dich gefahren?? “I am about to lose control and I think I like it“ hat noch nie mehr Sinn gemacht! Ich wünschte, ihr hättet es alle live miterleben können.

Dieses Feuer, diese Entschlossenheit und schwupps: musste Daniel daran glauben. In den Schwitzkasten hat sie ihn während ihrer Performance genommen. Ich bitte meine Mit-Insassen darum, mich zu korrigieren: Es hat ihm schon gefallen, oder? Petra, unser kleiner Teufel … Aber jetzt können wir hier auch mal wieder ernst(er) werden.

Zu Beginn unserer Sängerausbilung hat Petra noch ganz zaghafte Bewegungen auf der Bühne ausgeführt. Und an dieser Stelle ist Petra ein Beispiel für viele von uns. Im Laufe unseres Lebens wurde uns eingetrichtert “Shhht, nicht so laut, pssst, halt‘ still, nein, das tut man (who the f* ist überhaupt “man“?! – Der Spießbürger von Gesellschaft, der zum Lachen in den Keller geht?!). Und dann fragst du dich irgendwann, warum tut es weh, wenn ich versuche, einen hohen Song mit Power zu singen? … Da stimmt doch etwas nicht. Tja, die Power musst du erst wieder rauskramen, von ganz tief unten, das erfordert Mut und unendliches Vertrauen in Menschen, die dich genau dort abholen, wo du gerade bist.

Andrés und Marion sind diese Menschen. Ich lächle nicht während ich das schreibe. Ich bin nachdenklich. Dankbar. Berührt. Das gibt dem CIA (Coaches in Ausbildung) Programm so viel Sinn. Eure Wirkung zu skalieren tut unserer Welt gut!

Sonntag, the day after

Was für eine elegante Überleitung zu unserem Sonntag, nach der Show!

Wir hatten dieses Mal die große Ehre von den aktuellen CIAs begleitet zu werden, da Andrés und Marion in die Villa Of Music nach Málaga geflogen sind. Gemeinsam mit ihnen analysierten wir die Aufnahmen unserer Auftritte, besprachen Highlights, Wirkung und Potentiale. Die Vielfalt macht es einfach!! Ich bin immer der Meinung, je perspektivenreicher der Austausch ist, desto größer der Pool an Wissen, aus dem wir schöpfen können. Die CIAs Verena, Daniel und Biggi sind ein tolles Beispiel dafür. Gemeinsamkeit: wunderschöne Stimmen, tolle Bühnenpräsenz. Individuell zeigen sich besondere Stärken bei Empathie, Intuition, Experimentierfreude, Analytik und Didaktik. Und wir hatten das Privileg, gleich von allem profitieren zu dürfen.

In der intensiven Coaching-Session mit Verena, Biggi und Daniel wurde eines schnell klar: Gesang ist kein Zufall, Gesang ist ein präzises Zusammenspiel im Körper. Echte Kraft entsteht nicht im Hals, sondern aus der Balance.

Uns war ja schon irgendwie klar, dass der Ton im Kehlkopf entsteht. Aber erst durch die Resonanzräume, die wir im Mund- und Rachenraum bedienen, bekommt unsere Stimme eine unterschiedliche Farbe und Tiefe. Faszinierend trifft es am besten.

Aber was wäre die Unterrichtseinheit ohne ein Referat?? Diesmal hatten wir das Vergnügen von Anni erleuchtet zu werden. Ein Referat über ABBA. Ich habe ja schon eingangs erwähnt, dass ich vor der Unterrichtseinheit ziemlich ahnungslos bis voreingenommen war.

Wenn ich schon nach unserer Show hellauf begeistert von der Musik war, gab mir Annis Referat noch den Todesstoß ins Herz, aber im positiven Sinn, denkt da eher an die “petite mort“.

Was ich nicht alles lerne durfte .. wie viel Arbeit in jedem einzelnen Song steckt – teilweise 84 unterschiedliche Tonspuren (und das zu einer Zeit fernab von AI & Co.), Instrumente, die mehrfach eingespielt und minimal zeitversetzt aufgenommen wurden, wodurch erst dieser unverwechselbare dynamische, “glänzende“ Sound entsteht ..

Melancholische Lyrics, die im Kontrast zu tanzbaren Arrangements stehen und ein Abbild ihrer persönlichen Geschichten darstellen … Super Trouper, hättet ihr gewusst, dass das die Bezeichnung für einen leistungsstarken Verfolger-Scheinwerfer (Spotlight) ist?!. “
Facing twenty-thousand of your friends. How can anyone be so lonely?“ – nie drüber nachgedacht.

Danke Anni. Und witzig fand‘ ich auch das Detail zu den auffälligen Bühnenoutfits. Aufgrund des extrem hohen schwedischen Spitzensteuersatzes von bis zu 80 % nutzte die Band Gesetze aus, die Arbeitskleidung nur dann als Werbungskosten absetzbar machten, wenn sie absolut nicht als normale Straßenkleidung tragbar war. Love it!!

Die anderen Fünf hatten noch eine wunderbare Zeit mit den CIA´s, ich musste leider etwas früher abreisen.

Druckbetankt mit positiven Energien und Lehren aus dem Einzelcoaching, unserer Teamperformance, dem CIAs Workshop und Annis Worten fuhr ich selig nach Hause: “Hey Siri, spiel‘ ABBAs Best of auf Spotify!“

Am 18. April 2026 feiern wir unser großes Abschlusskonzert! Gratis Tickets gibt es hier

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Herminda Martinez

Hallo, ich bin Herminda, Sängerin in einer Rock/Pop-Coverband. Musik ist für mich der Ort, an dem Energie, Leichtigkeit und echte Verbindung zusammenkommen. Ich liebe den Moment, wenn wir als Band den Laden zum Beben bringen und zum Motor von unvergesslichen Partys werden. POWERVOICE hat mich dabei nicht nur stimmlich weitergebracht - aus anfänglichem Mut wurde echte Freiheit, die es mir erst ermöglicht, meine Freude an Musik auch für andere erlebbar zu machen. Wenn ich mit der Band nicht gerade an Songs feile, tanke ich am liebsten frische Luft und neue Energie mit meinem zuckersüßen Boxer Harvey.

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