John Lennon – einer der erfolgreichsten Komponisten

John Lennon – einer der erfolgreichsten Komponisten

Dead Rock Head: John Lennon

John Lennon
 (The Beatles, Gitarre, Sänger)
* 09.10.1940 – 08.12.1980

Öl auf Leinwand 1996
130 cm x 80 cm

Gemälde aus der Serie Dead Rock Heads. Nr. 1 von Andreas Ole Ohlendorff.

Weitere Bilder des Künstlers findet ihr auf auf
Facebook Ohlendorff-Art oder der Homepage: www.ohlendorff-art.de

John Lennon

John Winston Lennon, war ein britischer Musiker, Komponist und Autor. Weltweit berühmt wurde er als Mitgründer, Sänger und Gitarrist der britischen Musikgruppe The Beatles, für die er neben Paul McCartney die meisten Stücke schrieb. Die Komponistenpartnerschaft John Lennon/McCartney war eine der bekanntesten und erfolgreichsten in der Geschichte der Popmusik.
 Gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Yoko Ono veranstaltete Lennon ab Ende der 1960er Jahre verschiedene Aktionen für den Weltfrieden und widmete sich auch zunehmend künstlerisch neuen Gebieten. Nach der Trennung der Beatles startete Lennon eine erfolgreiche Solokarriere mit Alben wie John Lennon/Plastic Ono Band (1970) und Imagine (1971).

Frühe Jahre

John´s Eltern waren der Handelsmatrose Alfred Lennon und dessen Ehefrau Julia. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges geboren, erhielt er als zweiten Vornamen den Namen „Winston“, nach dem damaligen britischen Premierminister Winston Churchill. Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte John Lennon hauptsächlich bei seiner Mutter und deren Familie in Liverpool, da sein Vater zu dieser Zeit häufig zur See fuhr.

Weil Julia Lennon 1945 ein Kind von einem anderen Mann bekam, trennten sich seine Eltern. Nach 1946 hatte er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater bis zu seiner Zeit als Beatle. John Lennon lebte nun dauerhaft bei Julias Schwester Mary Smith, genannt »Mimi«, und deren Mann George im Liverpooler Vorort Woolton und hatte zunächst nur wenig Kontakte mit seiner Mutter.

Bald zeigte sich sein musikalisches Talent, als er begann, Mundharmonika zu spielen, und zunehmend auch Interesse an weiteren Musikinstrumenten entwickelte. Nach seinem Wechsel auf die Quarry Bank High School beeindruckte er seine Mitschüler durch Parodien, kleine Nonsens-Texte und Karikaturen seiner Lehrer. Seine schulischen Leistungen waren allerdings unterdurchschnittlich. Ab 1955 verbesserten sich die Kontakt John Lennons mit seiner Mutter wieder. Als Liebhaberin der frühen Popmusik brachte Julia ihm das Banjospielen bei und begeisterte ihn damit auch für die Musik von Buddy Holly und anderen Rock´n Roll-Musikern. Julia Lennon kam 1958 bei einem Autounfall ums Leben, zu einem Zeitpunkt, als John Lennon eine intensivere Beziehung mit ihr aufgebaut hatte.

The Quarrymen

Der aufkommende Rock´n Roll und besonders Elvis Presley förderte seinen Wunsch, selbst 
Musiker zu werden.
 Ende 1956 gründete John Lennon mit seinem besten Freund Pete Shotton (Waschbrett) seine erste Band The Quarrymen, benannt nach seiner Schule. Sie begannen als Skiffle-Gruppe, spielten aber bald auch Klassiker von Buddy Holly, Little Richard oder Gene Vincent. Am 6. Juli 1957 brachte Ivan Vaughan, der gelegentlich bei den Quarrymen ausgeholfen hatte, seinen Schulfreund Paul McCartney mit zu einem Auftritt. Lennon war von dessen Fähigkeiten so beeindruckt, dass er ihn in die Gruppe aufnahm. Im gleichen Jahr begann John Lennon an der Liverpooler Kunsthochschule zu studieren. Allerdings widmete er sich auch in dieser Zeit vermehrt seiner Musik und traf sich regelmäßig mit dem jüngeren McCartney, der in der Nähe das Liverpool Institute besuchte. In dieser Zeit entstanden erste Kompositionen der später berühmten Partnerschaft Lennon/McCartney. Neben McCartney schloss sich im Februar 1958 dessen Schulfreund George Harrison der Gruppe an. Im November 1959 konnte Lennon seinen Freund Stuart Sutcliffe, mit dem er zusammen die Kunstschule besuchte, dazu überreden, das Geld, das dieser mit dem Verkauf einer Gemälde verdient hatte, in eine Höfner-President-Bassgitarre zu investieren. Gemeinsam mit Sutcliffe kam Lennon auf die Idee, die Gruppe zunächst Beatals, später The Beatles zu nennen. Anfang 1960 wurde Sutcliffe Bassist der Gruppe, obwohl er zuvor noch nie ein Instrument gespielt hatte. Der Schlagzeuger Pete Best komplettierte die Ur-Beatles im gleichen Jahr.

The Beatles 



Von 1960 bis 1962 hatten die Beatles mehrere Engagements in Hamburg. John Lennon sollte später behaupten, in Hamburg und nicht in Liverpool erwachsen geworden zu sein. Lennon agierte meist als Bandleader und verstand es, das deutsche Publikum mit kleineren komischen Einlagen zu unterhalten. Als Sutcliffe 1960 beschloss, bei seiner Verlobten Astrid Kirchherr in Hamburg zu bleiben, übernahm McCartney die Bassgitarre. Nach der Rückkehr nach Liverpool wuchs die Popularität der Gruppe zunehmend. Ab 1961 hatten sie zahlreiche Auftritte im legendären Cavern Club.

Im April kehrten die Beatles nach Hamburg zurück. Dort begleiteten sie im Juni den britischen Musiker Tony Sheridan bei der Aufnahme von seinem Album „My Bonnie“. Zwei Stücke durften die Beatles während der Session aufnehmen. Die von Lennon gesungene Coverversion Ain´t She Sweet und das von Harrison und Lennon komponierte Instrumentalstück Cry for a Shadow.

Im Dezember 1961wurde Brian Epstein Manager der Beatles. Es gelang ihm, den Beatles ein Studiovorspiel vor dem Musikproduzenten George Martin zu ermöglichen. Als Lennon mit den anderen Beatles im April 1962 erneut nach Hamburg kam, erreichte ihn die Nachricht vom plötzlichen Tod seines Freundes Stuart Sutcliffe. Dennoch verlief der dritte Aufenthalt in Hamburg erneut erfolgreich und die Beatles erhielten ihren Plattenvertrag bei Parlophone, einer Tochterfirma der EMI, im Sommer.

Auf Druck von George Martin ersetzte Ringo Starr den bisherigen Schlagzeuger Pete Best – die Beatles hatten ihre endgültige Besetzung gefunden. Im selben Jahr wurde Cynthia Powell, Lennons Freundin seit der Kunstakademie, von ihm schwanger. Beide heirateten daraufhin am 23. August 1962. Brian Epstein war Trauzeuge. Am 8. April 1963 wurde Lennons erster Sohn Julian geboren.



Beatlemania

Als erste Single der Beatles wurde 1962 die Lennon/McCartney-Komposition Love Me Do veröffentlicht. Bereits die zweite Single Please Please Me erreichte Spitzenplätze in der britischen Hitparade. Das gleichnamige Album aus dem Jahr 1963 war ebenso erfolgreich.

Mit I Want to Hold Your Hand (Januar 1964) gelang es den Beatles, auch die USA musikalisch zu erobern.

Am 7. Februar reisten sie erstmals nach New York und wurden überschwänglich empfangen. Nach dem Erfolg des Spielfilms „A Hard Day´s Night“ und dem gleichnamigen Soundtrack im Sommer 1964 widmete sich John Lennon zunehmend den Texten seiner Stücke. Angeregt von Bob Dylan, versuchte er, sich als ernsthafter Songwriter zu etablieren. So finden sich auf dem Album „Beatles for Sale“ (Dezember 1964) vermehrt auch nachdenklichere Stücke Lennons, wie I´m a Loser oder No Reply.

Auch künstlerisch entwickelten sich die Beatles weiter. „Rubber Soul“ enthält herausragende Lennon-Stücke wie „Norwegian Wood“ (This Bird Has Flown), Nowhere Man und Girl. Das Stück In My Life wurde vom britischen Musikmagazin Mojo zum besten Song aller Zeiten gewählt. Lennons Kontakt mit der halluzinogenen Droge LSD schlug sich in dem Nachfolge-Album „Revolver“ (August 1966) nieder. Es enthält psychedelische Stücke wie Tomorrow Never Knows.

Eine erneute Welttournee der Beatles begann im Juni 1966 mit drei Konzerten in Deutschland. Auf den Philippinen kam es zu einem Eklat, da The Beatles sich geweigert hatten zu einem Empfang im Präsidentenpalast zu erscheinen. Bei der Abreise wurden die Musiker von einer aufgebrachten Menschenmenge am Flughafen schikaniert und in Todesangst versetzt.

In den USA sorgte ein Interview für Aufregung, das Lennon im März der britischen Journalistin Maureen Cleave für den Evening Standard gegeben hatte. Darin äußerte sich Lennon unter anderem zum Christentum:

“Christianity will go. It will vanish and shrink. […] We´re more popular than Jesus now I don´t know which will go first, rock and roll or Christianity.”


Übersetzung: “Das Christentum wird vergehen. Es wird verschwinden und eingehen. […] Wir sind heute beliebter als Jesus. Ich weiß nicht, was zuerst verschwinden wird, der Rock´n Roll oder das Christentum.

”

In Großbritannien fanden diese Äußerungen wenig Beachtung. Als das Interview allerdings vier Monate nach seinem Erscheinen in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde, trat es eine Welle der Entrüstung los. Mehrere Radiosender boykottierten Beatles-Lieder, und es gab sogar organisierte Verbrennungen ihrer Schallplatten. Auf Anraten Brian Epsteins entschuldigte sich John Lennon ausführlich bei einer Pressekonferenz in Chicago. Dennoch wurden die Auftritte der Beatles von Aufmärschen des Ku-Klux-Klans überschattet, und Lennon fürchtete um sein Leben. Am 29. August gaben die Beatles ihr letztes Konzert in San Francisco und beschlossen, nicht mehr auf Tournee zu gehen.

Erste eigene Projekte

John Lennon hatte bereits seit seiner Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten verfasst. 1964 und 1965 wurden zwei Sammlungen skurriler Kurzgeschichten Lennons veröffentlicht, die auch von ihm illustriert wurden. Am 23. März 1964 erschien In His Own Write. Ein Jahr später folgte A Spaniard in the Works.
 1967 übernahm Lennon eine Nebenrolle in dem Antikriegsfilm “Wie ich den Krieg gewann“ von Richard Lester. Diese Rolle gab Lennon die Möglichkeit, sein Aussehen zu verändern und den Beatles-Look abzulegen. Die Pilzkopffrisur wurde drastisch gestutzt und der seit seiner Kindheit kurzsichtige Lennon begann, in der Öffentlichkeit eine Brille zu tragen. Seine Wahl fiel auf eine Nickelbrille mit runden Gläsern.

Musikalischer Höhepunkt mit den Beatles

Nach dem Ende der Tourneen widmeten sich die Beatles gänzlich der Arbeit im Studio. Lennon komponierte in dieser Zeit das Stück Strawberry Fields Forever, das im Februar 1967 mit McCartneys Penny Lane als Single veröffentlicht wurde. Mit seinem nachdenklichen Text, den aufwendigen Studioeffekten und der komplexen musikalischen Umsetzung gilt das Stück als Meisterwerk Lennons und markiert den Weg der Beatles vom Pop zur Kunst.

Zum Erfolg des Konzeptalbums Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band trug Lennon maßgeblich mit Stücken wie Lucy in the Sky with Diamonds und A Day in the Life bei. Für die erste weltweit ausgestrahlte Fernsehsendung Our World schrieb Lennon All You Need Is Love, die Hymne des „Summer of Love“ 1967. Der plötzliche Tod des Managers Brian Epsteins am 27. August 1967 traf Lennon nach dem Tode seiner Mutter und Stuart Sutcliffs erneut schwer. Dennoch entschloss sich die Gruppe, weiterzumachen. Mit Magical Mystery Tour übernahm Paul McCartney zunehmend die Führung der Beatles, obwohl Lennon immerhin das psychedelische I Am the Walrus beisteuerte. Es folgte eine Reise mit den anderen Beatles nach Indien, um bei dem Guru Maharishi Mahesh Yogi zu meditieren. Dort schrieb Lennon zahlreiche neue Stücke, die am 22. November 1968 auf dem neuen Album der Beatles mit dem schlichten Titel The Beatles veröffentlicht wurden.

John und Yoko

Am 18. Oktober 1968 wurden John Lennon und Yoko Ono wegen des Besitzes von Marihuana verhaftet, was einen Pressewirbel verursachte und nicht zuletzt zur Verkaufsförderung des wenige Wochen später erscheinenden Weißen Albums beitrug. Am 8. November 1968 wurde die Scheidung von John und Cynthia Lennon vollzogen.

Am 29. November 1968 veröffentlichte Lennon zusammen mit der japanischen Avantgarde-Künstlerin Yoko Ono, die er 1966 kennen gelernt hatte, das Album „Unfinished Music No.1: Two Virgins“. Das erste gemeinsame Werk des Paares erregte viel Aufsehen, allerdings weniger wegen der avantgardistischen Klangcollagen, sondern auf Grund des Covers. Dieses zeigte John Lennon und Yoko Ono nackt. 30.000 Exemplare wurden am 3. Januar 1969 auf dem Newark Liberty International Airport von der Polizei beschlagnahmt, weitere 22.000 folgten am 25. Januar im Union County. Weiterhin wurde stellenweise der Verkauf verboten, Händler wurden bedroht und Plattenläden geschlossen, wie zum Beispiel in Chicago.

Ono´s künstlerischer Einfluss schlug sich auch auf das Weiße Album der Beatles nieder. So findet sich dort die experimentelle Klangcollage „Revolution 9“. Mit „Revolution 1“ nahm Lennon auch politisch Stellung und bezog sich auf die Pariser Maiunruhen. Am 20. März 1969 heiratete John Lennon Yoko Ono in Gibraltar. Im Mai 1969 erschien das zweite Album des Paars Lennon und Ono unter dem Titel „Unfinished Music No. 2: Life with the Lions“. Am 31. März 1969 beendete das Paar in Amsterdam sein einwöchiges »Bed-In«. John Lennon und Yoko Ono gaben vom 26. März an sieben Tagen im Hilton-Hotel vom Bett aus Interviews, um ein sichtbares Zeichen für den Frieden zu setzen.

Später äußerte sich Lennon dazu wie folgt: „Als wir heirateten, wussten wir, dass unsere Flitterwochen sowieso öffentlich sein würden, also beschlossen wir, sie zu nutzen. Unser Leben ist unsere Kunst. Das war das Bed-In. Wir saßen im Bett und redeten mit den Reportern. Es war urkomisch. Im Endeffekt machten wir einen Werbespot für den Frieden […]“.

Eine weitere Woche in Montreal und Wien folgten, während die dritte an einer fehlenden Einreisegenehmigung auf die Bahamas scheiterte. Im Rahmen ihrer Friedenskampagne gaben Lennon und Ono auch ein Interview in einem Sack und nannten die Aktion „Bagism“. Der Song The Ballad of John and Yoko handelt von den Ereignissen der Flitterwochen.

John 

Lennons Tod

Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon gegen 22:50 Uhr von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building erschossen. Als John Lennon wenige Stunden vor dem Mord das Dakota Building verließ, ließ sich Chapman eine Schallplatte von ihm signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. Chapman ist dadurch auf dem letzten Foto, das den Künstler lebend zeigt, mit diesem abgebildet.

John Lennons Tod erzeugte eine Welle des Entsetzens. Noch in der Nacht des Mords versammelten sich mehrere tausend Menschen vor dem Dakota Building, um gemeinsam die Songs Lennons zu singen. Zahlreiche Beileidsbekundungen trafen in den folgenden Tagen bei Yoko Ono ein. Lennons Musik erreichte weltweit Spitzenpositionen in den Charts. Das Album Double Fantasy stieg in den USA von Platz 11 auf Platz 1 und hielt sich dort acht Wochen, die Singleauskopplung Starting Over wurde zum Nummer-1-Hit. In Großbritannien erreichte Imagine aus dem Jahr 1971 postum erstmals die Spitze der Singlecharts.

Chapman plädierte auf die Mordanklage „schuldig“, dies gegen den Rat seines Anwalts und obwohl sechs von neun psychiatrischen Gutachtern ihm eine Psychose attestierten. Er wurde schließlich 1981 zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Obwohl dieser Zeitrahmen bereits deutlich überschritten ist, sitzt er derzeit immer noch ein, da das US-Strafrecht eine Bewährungsprüfung am Ende der Haftzeit vorschreibt. Yoko Ono hat in den Jahren 2000, 2002, 2004, 2006, 2008 und zuletzt 2010 die Kommission aufgefordert, Chapman niemals zu entlassen, weil sie sich selbst gefährdet fühle, der Täter kein normales Leben verdient habe und Gewalt wiederum Gewalt bedinge.

Ehrung und Huldigung

Double Fantasy erhielt 1982 den Grammy als Album des Jahres. 1987 wurde Lennon in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen. Sieben Jahre später folgte die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame. 2002 wurde John Lennon im Rahmen der Fernsehsendung 100 Greatest Britons von den Zuschauern der BBC unter die zehn bedeutendsten Briten gewählt. Er landete damit vor britischen Ikonen wie Horatio Nelson und Oliver Cromwell. Das Musikmagazin Rolling Stone wählte Lennon 2008 auf Platz fünf der „100 Greatest Singers of All Time“. Imagine erreichte Rang drei der 500 beste Songs aller Zeiten. 40 Jahre nach Veröffentlichung des Weißen Albums der Beatles hat der Vatikan John Lennon am 22. November 2008 offiziell vergeben. Seine Äußerung „Die Beatles sind berühmter als Jesus Christus“ hatte einige Vertreter der katholischen Kirche im Erscheinungsjahr maßlos verärgert. Da John Lennon zu Lebzeiten beim “akustischen Gitarrenspiel” oftmals Westerngitarren von Gibson bevorzugte, brachte dieser amerikanische Traditionshersteller mehrmals Signature-Gitarren zu seinen Ehren heraus. Die beiden letzten veröffentlichten Modelle sind die 70th Anniversary John Lennon J-160E und die John Lennon J-160E Peace.

Monumente und Denkmäler

Im Jahr 1985 wurde ein Bereich im Central Park gegenüber dem Dakota Building nach einem von Lennons Songs als Strawberry Fields benannt. Das runde Mosaik mit dem Schriftzug Imagine dient seitdem als Gedenkplatz an John Lennon. 2002 wurde der Liverpooler Flughafen Speke in Liverpool John Lennon Airport umbenannt. Das Motto des Flughafens ist ein Zitat aus dem Song Imagine: „Above Us Only Sky“. Heute gibt es weltweit zahlreiche Denkmäler zum Andenken John Lennons (unter anderem in Liverpool, Havanna und Almería).

Auch in Deutschland gibt es Andenken an John Lennon: In Berlin-Mitte wurde 1994 ein Gymnasium nach John Lennon benannt. In Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, gibt es den John-Lennon-Platz. Das bislang einzige John-Lennon-Denkmal in Deutschland wurde 2008 in Verden (Aller) enthüllt, exakt an der Stelle, wo er 1967 eine Szene aus „Wie ich den Krieg gewann“ gespielt hatte.

Quellen: Andrés Balhorn, Wikipedia,  The Band of Heaven

Musiktipp: Imagine

Nächster Music Monday, 12. Mai 2014 mit Dead Rock Head: Frank Zappa

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Andrés Balhorn

Owner and Founder bei POWERVOICE
Andrés Balhorn ist POWERVOICE Gründer, Vocal Coach Ausbilder, Rocksänger, Produzent und Komponist. Seit 1987 ist er als Dozent ein Vorreiter für modernen für Rock/ Pop Gesangsunterricht. Sein 1996 im GERIG Verlag erschienenes Buch POWERVOICE avancierte zum Fachbuchbestseller und ist mittlerweile in der 14. Auflage. Mit mehr als 600 gegebenen Workshops ist er einer der erfahrensten Vocal Coaches in Europa.

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