
Music Monday 2 – Bob Marley
Dead Rock Head: Bob Marley
Bob Marley (The Wailers, Gittarist, Sänger.)
* 06.02.1945 Jamaika – † 11.05.1981 USA
Öl und „Winsener Erde“ auf Hanfleinwand
80 cm x 130 cm gemalt im Jahr 1997.
„Winsener Erde“ taucht des öfteren in Ole Ohlendorffs Artwork auf. Diese stammt aus dem Garten seines Geburtshauses in Winsen und symbolisiert die Verwurzelung des Künstlers mit seiner Heimatregion.
In Anlehnung an die Heimat von Bob Marley ist sein Gemälde auf Hanfleinwand gemalt.
Bob Marley
Bob Marley war Sänger, Gitarrist, Songwriter, sowie der Star des Reggae. Seine Band hieß „The Wailers“. Bob Marley gehörte der Bewegung Rastafari an, häufig auch nur Rasta abgekürzt. Diese Glaubensrichtung ist in den 30er Jahren aus dem Christentum entstanden. International bekannt wurden die Rastafaris durch die Reggae-Musik, deren Musiker meist lange Haare tragen, Dreadlocks genannt, ihre Bärte wachsen lassen und Canabis konsumieren. Die prägenden Köpfe des Reaggae waren Peter Tosh, Dennis Brown, Bunny Wailer, Jimmy Cliff und natürlich Bob Marley. Rasta prägte das Leben und die Werke von Bob Marley.
Bob Marleys dunkelhäutige Mutter war bei seiner Geburt 18 Jahre, sein weißer Vater, Offizier bei der britischen Armee 60 Jahre. Die Hochzeit der beiden war ein Skandal.
Ein Verwandter und bekannter jamaikanischer Gitarrist brachte ihn zur Musik. Bob Marley bastelte aus Sardinenbüchsen und Bambus seine erste Gitarre. Mit Bunny Livingston, einem Jugendfreund komponierte er bereits als 12-Jähriger die ersten Songs. Joe Higgs, einer der ersten eingeborenen Jamaikaner, der eine Platte aufgenommen hatte und Peter Tosh prägten die ersten musikalischen Erfahrungen des jungen Marley.
1962 veröffentlichete Bob Marley seine erste Platte, die jedoch floppte. 1963 durfte er in einigen Shows auftreten, doch er wurde vom launischen Publikum ausgebuht. Trotz der Enttäuschungen glaubte er an seine Zukunft als Musiker. Mit Bunny Livingston, auch Bunny Wailer genannt und Peter Tosh traten sie zunächst als „The Teenagers“ auf, aus denen später „The Wailers“ wurden. 1964 landeten sie mit „Simmer Down“ Platz 1 der jamaikanischen Charts. Die Themen der Platte waren „Jugendkriminalität und das Leben im Ghetto“.
1966 heiratete Bob Marley Rita Anderson. Bob Marley hatte 12 offiziell anerkannte Kinder (eines davon adoptiert), es gibt jedoch Quellen, die von 22 bis 46 leiblichen Kindern sprechen.
1967 gründete er sein eigenes Label, war jedoch auch noch anderweitig unter Vertrag, da er von seinem Label nicht leben konnte. Der jamaikanische Fußball-Superstar Alan Cole, ein Freund von Bob Marley gründete 1971 ein Label auf dem „Trenchtown Rock“ erschien. Der Song war fast den ganzen Sommer die Nummer 1 auf der Insel. 1972 kam dann mit „Catch A Fire“ der große Durchbruch.
Waren bei der ersten internationalen Tournee im Schnitt 2000–3000 Zuschauer bei ihren Konzerten, so füllten sie bei der dritten Tournee durch Europa und die USA bereits ganze Stadien. In Mailand waren es sogar 100.000 Menschen.
Mit dem Erfolg trennten sich die Wege von Bob Marley, Peter Tosh und Bunny Wailer.
Peter Tosh startete eine erfolgreiche Solokarriere. Er wurde am 11. September 1987 bei einem Raubüberfall in seinem Haus von einem Bekannten erschossen.
Bunny Wailer gibt noch immer Konzerte auf der ganzen Welt. Er gewann mehrere Grammys.
1980 brach Bob Marley beim Joggen zusammen. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass er einen bösartigen Tumor im Endstadium hat. Nach einer Strahlentherapie sagten ihm die Ärzte, dass sie nichts mehr machen könnten. Bob Marley begab sich daraufhin in die Obhut einer dubiosen Bayerischen Klinik, die eine 20% Heilungschance für aussichtslose Krebserkrankungen versprach. Im Mai 1981 verließ er jedoch die Klinik, um in seiner Heimat Jamaika zu sterben. Bei der Zwischenlandung in Miami wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Kurz darauf verstarb er.
Die Trauerfeier von Bob Marley fand in der National Heroes Arena in Kingston statt. Sein Leichnam wurde quer über die Insel nach Nine Miles, seinem Geburtsort gefahren. Die halbe Bevölkerung Jamaikas gab ihm die letzte Ehre. In seinen Sarg wurde eine Bibel und eine Gitarre gelegt.
Das Greatest Hits Album „Legend“, das drei Jahre nach dem Tod von Bob Marley veröffentlicht wurde ist das meist verkaufte Reggae Album aller Zeiten. Das Album beinhaltet seine bekanntesten Songs, wie: No Woman No Cry, I Shot the Sheriff, Stir It Up, Get Up, Stand Up, Could You Be Loved?, Buffalo Soldier und Redemption Song.
R.I.P. Bob Marley
Musiktipp: Buffalo Soldier
Buffalo Soldier schildert nicht nur das Schicksal der schwarzen Soldaten in Amerika, sondern ist auch ein Song der die Sehnsucht nach Freiheit beschreibt.
Music Monday 3, am 27. Januar 2014 mit Dead Rock Head: Jimi Hendrix
Andrés Balhorn
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