Music Monday 7 – George Harrison

Music Monday 7 – George Harrison

Dead Rock Head: George Harrison

George Harrison (The Beatles, Gitarre, Gesang)
* 25.02.1943 –   29.11.2001

Öl, “Winsener Erde”, Collage, Silber- und Goldbronze
auf Leinwand 80 cm x 130 cm.

In der Mitte des Gemäldes befindet sich das  Schallloch einer Gitarre
in das, dass hinduistische Gebetszeichen “Om” eingearbeitet ist.

Das Originalgemälde entstand im Jahr 2002
und findet sich auf www.ohlendorff-art.de als Bild Nr. 57 wieder.

 

Alle “Dead Rock Heads” sind auch als hochwertige Drucke erhältlich.
George Harrison

 

 

George Harrison

George Harrison war Mitglied der legendären und wohl einflussreichsten Band der Musikgeschichte: The Beatles. Er galt als “stiller Beatle”, der selten einen Song bei den beiden starken Bandmitgliedern Paul McCartney und John Lennon unterbringen konnte. Seine größten Hits in der Zeit mit The Beatles waren: While My Guitar Gently Weeps, Something und Here Comes the Sun

Wie alles begann

George Harrison und Paul McCartney lernten sich im Bus auf dem gemeinsamen Schulweg kennen. Da er im Alter von 13 Jahren Gitarre spielen lernte und „Quarrymen“ einen Gitarristen brauchte, nahm McCartney den jüngeren George in die Band auf.

1958 gründeten George Harrison zusammen mit John Lennon, Ringo Starr und Paul McCartney die Band „The Beatles“, die die erfolgreichste Band der Welt werden sollte.

Weltmusik

Man kann George Harrison als einen Wegbereiter der Weltmusik bezeichnen. Nachdem er Mitte der 60-er Jahre zum Hinduismus konvertierte und bei Ravi Shankar Sitar spielen lernte, wurde dieses Instrument, das in der Westlichen Welt recht unbekannt war, hoffähig. Zu hören bei Norwegian Wood oder Within You Without You. Brian Jones von den The Rolling Stones spielt ein Sitar-Riff bei Paint it black. Es war die erste „Sitar Nummer 1 in den US und UK Carts!“.

Übrigens brachte “Patricia Anne „Pattie“ Boyd Harrison Clapton”, die spätere Ehefrau von George Harrison die Beatles zur Transzendentalen Meditation, was die Arrangements der Beatles sehr beeinflussen sollte. „Pattie“ ließ sich dann von Harrison scheiden, um Eric Clapton zu heiraten. George Harrison hat ihr den Titel: Something gewidmet, Eric Clapton schrieb für sie: Layla, Wonderful Tonight, Bell Bottom Blues und Golden Ring.

Nach “The Beatles”

1968 war Harrison der erste Beatle, der ein Soloalbum herausbrachte: Wonderwall Music. Nach der Trennung von The Beatles brachte er 1970 das erste Dreifach-Album der Musikgeschichte heraus: All Things Must Pass, produziert von Phil Spector, der auch das Album Let It Be von The Beatles produziert hatte. Der erste große Hit eines Beatles war: My Sweet Lord. George Harrison wurde schließlich verklagt, da er sich der Melodie von He´s So Fine, der Frauenband The Chiffons bedient hatte. Es wurde der größte Plagiatsfall der Musikgeschichte und endete mit dem Vergleich, dass Harrison die Passage “unbewusst übernommen habe”… Dafür musste er 1,6 Millionen US-Dollar zahlen. Mit dem Song „All Those Years Ago“, geschrieben 1981 im Gedenken an den im Dezember 1980 ermordeten John Lennon, vereinten sich die übrigen drei Beatles und Linda McCartney kurzfristig. Der Song erreichte in den USA Platz 2.

Von 1988 -1990 war George Harrison Mitglied der Band „Travelling Wilbursy“, bestehend aus Bob Dylan, Jeff Lynne, Tom Petty und Roy Orbinson. Sie produzierten gemeinsam 2 Alben. Das zweite Album „Travelling Wilburys Vol. 3″ (Vol.1 folgte direkt Vol.3) erreichte in den USA Platz 11.

Auch als Filmproduzent tat er sich hervor, u. a. produzierte seine Filmfirma den Monty Python Film „Das Leben Des Brian“. Deutlich wird die Schaffenskraft Harrisons, wenn man bedenkt, dass seine Erben monatlich mehr als 1 Millionen Euro aus Werbung, Lizenzen und Plattenverkäufen erhalten.

Attentat

Zwei Tage vor der Jahrtausendwende wurde er von einem geistig Verwirrten in seinem Haus niedergestochen. Seine Frau Olivia rettete ihm das Leben, indem sie den Attentäter mit einem Schürhaken niederschlug.

Tod und Gedenken

Der starke Raucher George Harrison starb am 29. November 2001 in Los Angeles an Lungenkrebs.

Sein Sohn Dhani Harrison, Eric Clapton, Jeff Lynne, Gary Brooker, Billy Preston, Joe Brown, Albert Lee, Tom Petty sowie Paul McCartney und Ringo Starr und andere Musiker gaben ein Jahr später ein Concert for George in der Londoner Royal Albert Hall.

R.I.P George Harrison

Musiktipp: My Sweet Lord

Music Monday 8, am 03. März 2014 mit Dead Rock Head: Marvin Gaye, der von seinem eigenen Vater ermordet wurde.

 

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Andrés Balhorn

Owner and Founder bei POWERVOICE
Andrés Balhorn ist POWERVOICE Gründer, Vocal Coach Ausbilder, Rocksänger, Produzent und Komponist. Seit 1987 ist er als Dozent ein Vorreiter für modernen für Rock/ Pop Gesangsunterricht. Sein 1996 im GERIG Verlag erschienenes Buch POWERVOICE avancierte zum Fachbuchbestseller und ist mittlerweile in der 14. Auflage. Mit mehr als 600 gegebenen Workshops ist er einer der erfahrensten Vocal Coaches in Europa.

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