
Sängerausbildung: Azubi-Blog Teil 4/6 – 15.08. – 16.08.2026
Sängerausbildung von Mai 2026 – Oktober 2026 | Ausbildungseinheit 4 von 6
Ricarda (nicht ganz) alleine Zuhause
Ja, was soll ich euch sagen, Wochenende No 4 der POWERVOICE Gesangsausbildung ist nun auch schon Geschichte … und was für eine Geschichte! Leider konnte ich an diesem Wochenende nicht dabei sein, mein Hundesitter gedachte in den Urlaub zu fahren, es sei ihm von Herzen gegönnt.
Aber wenn ich die Schilderungen meiner Sangeskolleginnen so höre, fühlt es sich an, als sei ich mittendrin gewesen.
Welcome to ROCKFOREST
Was für eine geile Zeit im ROCKFOREST, der neuen Heimat von POWERVOICE mit so viel Platz, so vielen Möglichkeiten. Eine Villa im Wald in der man sich ganz gut auch mal verlaufen kann, bis die Neuorientierung einen Platz in den Gehirnen voll mit Texten, Performence-Ideen gefunden hat.
Da ich eifrige POWERVOICE-Facebook-Konsumentin bin habe ich im WorldWideWeb schon tolle Bilder gesehen.
Liebe Marion, Du hast es einfach drauf mit Bildern ganze Geschichten zu erzählen, mit Filmen, die mich glauben lassen, ich sei schon höchstpersönlich am „place to be“ gewandelt. (ANMERKUNG DER RADAKTION: DANKE, HASE)
Auch alle SIA’s erzählen begeistert von der grandiosen Location, die vielen Räume mit den tollen Namen und den großartigen Möglichkeiten.
Die Hausaufgaben die es in sich hatten …
Aber zurück zur Musik! Welche „Hausaufgabe“ hatte es gegeben, die zur MUSIC NIGHT präsentiert werden sollte? Es war schon eine echte Herausforderung … (nicht weitersagen, aber manchmal hat Hundesitters Urlaub auch kleine Vorteile) … die da hieß einen Song von Rammstein oder AC/DC einzustudieren.
Aber meine Mitstreiterinnen haben den Auftrag angenommen und sich Rammstein und AC/DC-Songs reingezogen. Und, last but not least, der Chef hat’s erlaubt, durfte ein Wunschsong ausgesucht werden, oh, glückliche Freiheit.
Nachdem die Set-Liste stand, gab es eine Videokonferenz der Magnificant 6 um eine Bühnenshow auf die Beine zu stellen. Es wurden Ideen gesammelt, manche sehr schnell wieder verworfen, weil die Umsetzbarkeit eher problematisch geworden wäre.
Aber schließlich ist ein gutes, schlüssiges Konzept entstanden, welches auch die Zustimmung des Herrschers über 1000 Regler am Mischpult finden konnte. Aber zuerst möchte ich euch von den Einzelcoachings und erstmalig über die Arbeit im Studio erzählen.
Das Einzelcoaching im Rahmen der Sängerausbildung
Angela, die schon früh im ROCKFOREST gesichtet war (und gleich mit Tatkraft zur Einrichtungsfachfrau auserkoren wurde), erzählt mit voller Begeisterung von ihrem Coaching bei Andrés. Sie konnte an ihren Songs arbeiten, hier wurde viel an der richtigen Atmung gearbeitet, an der ökonomischen Luftabgabe der Konsonanten und Vokale. Diese Coaching-Einheit hat ihr wieder mal so richtig viel Spaß gemacht.
An ihrer Gesichtsspannung wurde ebenso gefeilt und Angela konnte unmittelbar hören wie sich mit der richtigen Spannung auch der Ton vorteilhaft verändert zudem das Singen erleichtert, sie erzählt begeistert dass sie dieser Unterricht gesangstechnisch deutlich weitergebracht hat.
Auch für die Performance des Stückes „Engel“ von Rammstein gab es noch Tipps vom Chef, doch davon später mehr.
Olga hatte nicht nur ein Einzelcoaching an diesem prall gefüllten Wochenende, sie war auch die erste im Studio.
Das Stück „Zombie“ von den Cranberries hatte Andrés so überzeugt, dass er Oli P zu einer Studioaufnahme einlud. Ollie war total aufgeregt, denn es war ihre Studiopremiere. Das Resultat war aber dann so mega, dass sie ganz stolz nach Hause fuhr und ihrer Familie auf der Rückfahrt das ein oder andere Mal den Song vorspielen musste. Das war eine ganz besondere Erfahrung mit einem supertollen Ergebnis.
Oli P überzeugte nicht nur im Studio, sondern auch auf der Bühne, im Originalstil von AC/DC’s „Thundertruck“, mit sensationeller Technik, die sie erst am Nachmittag unter Andrés´ Hilfe ausprobiert hat.
Der Samstag
Angela machte schon mit ihrem Outfit einen echt diabolischen Eindruck. (hammermäßig, meine Liebe, wo kann man denn schwarze Engelsflügel erwerben?). Schon der Auftritt vor dem großen Fenster der Bühne war absolut filmreif und der Gesang war, wie ich hörte, absolut geil.
Backstage bei POWERVOICE
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Mariann hatte sich „TNT“ von AC/DC gewidmet und auch in einem Einzelcoaching bühnenreif gestalten können. Am Ende des Songs präsentierte sie ein feines Wäschestück mit dem Logo in Gold von der Band auf ihrem Allerwertesten. Doch nicht nur die Performance, auch ihr Gesang hat sich seit der Sängerausbildung mega-mäßig entwickelt, Mariann fühlt sich auf der Bühne mehr und mehr zuhause. Der Spaß am Singen und die Lust auf schauspielerischen Ausdruck sind sehr offensichtlich. Ihr Auftritt wurde vom Publikum begeistert bejubelt.
Ja, unser Youngster in der SängerInnenausbildung, Steff, war zunächst von dieser Aufgabe gar nicht angetan. Normalerweise würde sie Rammstein oder AC/DC noch nicht einmal hören, geschweige denn freiwillig singen. Aber der Master of Desaster hat’s gewollt, also: bei Spotty diverse Songs auf Steff-Tauglichkeit geprüft und schließlich bei „Seemann“ gelandet. Die Publikumsresonanz war ihr dann sicher und im selbstgebauten Boot segelte Steff mit den Magnificant 6 durch die HALL OF FAME, wie der Konzertsaal genannt wird. Das alles über einen fake-ocean.
Nicole begeisterte das Publikum mit „Highway to hell“ von AC/DC. Sie meisterte den Song hervorragend und ihr cooles Outfit ließ so manchen Altrocker buchstäblich alt aussehen.
Auch Tina Turners „Notbush City Limits“ von Nicole auf Plateau-Sohlen stand der Originalversion in nichts nach – da war die Leidenschaft für diesen Song hör- und unübersehbar.
Das Publikum vor der Bühne inkl. Oli Ps Familie und Freunden spendete bei jeder Darbietung frenetischen Applaus.
Das war, so sagten mir alle, ein unsagbar geiles Konzert und ich saß mit meinem Hund zuhause und habe mitgefeiert, also in Gedanken …
Die obligatorische Open Stage wurde reichlich genutzt, vor allem die Kinder von Oli, Sohn, Tochter und eine Freundin der beiden wussten zu begeistern und zeigte echte Ambitionen die Bühne zu rocken. Großartig und alle Achtung für euren Mut, das Publikum war begeistert und da befinden sich ja schließlich Fachleute darunter. Weiter so!!!
Viel zu schnell ging dieser Tag vorbei und jeder zehrt sicher noch lange davon.
MUSIC NIGHT im ROCKFOREST
Der Sonntag – AC/DC Referat und Songwriting
Der nächste Tag stand nun wiederum unter dem Zeichen der obligatorischen Videoanalyse, hier durfte auch mal herzhaft gelacht oder gelernt werden.
Bevor am Sonntag selbst Songs geschrieben wurden, gab es zunächst ein echtes Highlight für alle Rockfans: Mariam nahm uns in ihrem spannenden Referat mit in die Geschichte von AC/DC.
Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die beiden prägenden Sänger Bon Scott und Brian Johnson, zwei völlig unterschiedliche Stimmen, die den Sound der Band auf ihre eigene Weise geprägt haben.
Fun Fact #1: Bon Scott war gerade einmal 33 Jahre alt, als er am 19. Februar 1980 in London starb, nur wenige Monate nach der Veröffentlichung von Highway to Hell. Sein Tod kam völlig überraschend und stellte die Band vor die Frage, ob es mit AC/DC überhaupt weitergehen konnte.
Fun Fact #2: Und dann kam Brian Johnson. Nur wenige Monate nach Scotts Tod erschien mit ihm „Back in Black“, ein Album, das nicht nur zum musikalischen Denkmal für Bon Scott wurde, sondern AC/DC endgültig zu einer der größten Rockbands der Welt machte.
Die Glocken von Hells Bells sind eine musikalische Hommage an Bon Scott. Die 2,1 Tonnen schwere Glocke wurde extra angefertigt. Der legendäre Glockenschlag wurde damit der Auftakt von Back in Black und zu einem der bekanntesten Intros der Rockgeschichte.
Mit verschiedenen Hörbeispielen konnten wir direkt erleben, was AC/DC bis heute so unverwechselbar macht: die treibenden Drums, die kompromisslosen Gitarrenriffs, das Zusammenspiel von Malcolm und Angus Young, eingängige Melodien und natürlich diese beiden völlig unterschiedlichen, aber jeweils charakteristischen Stimmen von Bon Scott und Brian Johnson.
Und dann wurde aus Zuhören selbst Kreativität, denn die SIAs duften alleine oder zu zweit einen eigenen Song komponieren.
Wenn man diese Aufgabe gestellt bekommt, denkt man üblicherweise: Das kann ich doch gar nicht! Aber, Versuch macht klug, und so haben sich alle voll motiviert ans Werk gemacht.
Was soll ich sagen: Bei allen hat es hervorragend funktioniert und Steff hat einen tollen Song gezaubert. Auch Oli P hat einen mega Song getextet und Angela und Nicole haben zu zweit einen Monstersong rausgehauen. Einfach nur „Hut ab“ meine lieben SIA-Freundinnen, ich bin gespannt eure Songs dann selbst zu hören.
Das war nun, wie gesagt, die 4. Ausbildungseinheit und ich freue mich schon wahnsinnig darauf beim nächsten Mal, im September, wieder dabei zu sein.
Backstage bei POWERVOICE
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Schöne Aussichten
Die neuen Hausaufgaben sind: Je einen Bluestitel und einen „One-Hit-Wonder“ einzustudieren und zu performen – darauf freue ich mich besonders!
Also, da brauchte ich nun mal gar nicht lange überlegen!!! Aber was wir auf die Bretter bringen, wird hier noch nicht verraten.
Bis zum nächsten Mal, hoffentlich bei der MUSIC NIGHT am 12. September und nicht vergessen: „Let’s get loud“!
Eure Ricarda alias (ach lassen wir das …)
Andrea Reineke
Hallo, meine Eltern gaben mir den Namen Andrea. Andrés nannte mich von Anfang an Ricarda, weil ich seiner damaligen Musiklehrerin so ähnlich sehe. Ricarda gefällt mir, also ich bin Ricarda, deine neue Bloggerin bei den aktuellen SIA´s. 2007 war ich das erste Mal bei POWERVOICE und der Workshop hat mir so viel gegeben, wie nichts zuvor in meinem Leben.
Seit letztem Jahr bin ich infiziert von POWERVOICE – ich liebe diese Atmosphäre, den Spaß, die unglaubliche Erfahrung von Marion und Andrés und die vielen Erkenntnisse, die ich hatte und habe. Mallorca, Málaga und jetzt die Sängerausbildung waren die Folge meiner Begeisterung. Da ich sehr gerne schreibe, darf ich deine Bloggerin sein und werde von der aktuellen SIA Klasse berichten. Here weg go.
