Gesangsausbildung in Jesteburg – Teil 6 – April 2017

Gesangsausbildung in Jesteburg – Teil 6 – April 2017

POWERVOICE Gesangsausbildung in Jesteburg

Ausbildungseinheit 6 vom 14. – 15.04.2017

Hallo Ihr Lieben,

nun bin ich wieder zurück aus dem Urlaub mit neuen Songs fürs Studio und frischer Energie für die letzte Ausbildungseinheit.

Die Hausaufgabe, die die Ausbilder Marion und Andrés an uns richteten war: 

Bitte bereitet in eurer Whats-App Gruppe das Abschlusskonzert in Form einer spannenden Rockoper vor. Jeder performt 3 Songs, verpackt in eine umwerfende Handlung, gerne in Verkleidung. Euch steht das gesamte POWERVOICE Equipment zur Verfügung, also nutzt den Beamer, die Kleiderkammer und …..

Das ist ALLES! VIEL SPAß!!!

Klingt einfach. Also Ruck Zuck in der Gruppe geschrieben, ob jemand eine Idee hat. Es gab Ideen, aber zwei ganz unterschiedliche Ansätze: Einige wollten erst eine Geschichte entwickeln, andere erst die Songs festlegen und darum eine Geschichte bauen und dann hatte Jana noch eine lange Liste mit diversen Kostümen, die unsere Fantasie anregten, denn auch sie besitzt einen Kleiderfundus, der einem mittelgroßen Theater alle Ehre machen würde!

So gab es einen regen Schriftwechsel, wie wir das große Thema Abschlusskonzert als Rockoper angehen könnten. Jana ergriff schließlich die Initiative und steckte den Rahmen mit der Songauswahl, einem Intro von Michael Jackson und drei Szenen, ab. Jana ist eine Frau der Tat und baute schon gleich ein Video zusammen.

Mit dem Pausenfüller „Music was my first love“, gab es dann auch ein Motto für das Konzert, aber wo war unsere spannende Geschichte die Andrés einforderte? Wir hätten doch alle viel lieber nur ein schönes Abschiedskonzert gemacht. Aber so einfach ist das bei POWERVOICE eben nicht. Songs einfach nur wie in einem Konzert „runtersingen“ ist nicht. Da muss Spannung, Intention, Emotion rein und  alles perfekt zu einer Show zusammengefügt werden.

Zum Glück hatten wir schon beim vorletzten Treffen einen Termin bei Jana festgelegt, an dem auch unser Dieter aus Braunschweig teilnehmen konnte. Neele fiel wegen der blöden Grippeviren aus und für Lilian war die Anreise dann doch zu weit, so dass wir uns zu viert bei Jana trafen, um die Rock Oper zu entwickeln. Immerhin waren wir zu Viert, aber wir sollten uns lange im Kreis drehen, welches Kostüm und welcher Song passen wie zusammen, bis wir dann doch schließlich eine Geschichte passend zu unserem Motto hatten.

Jana schrieb alle Titel und Abläufe zusammen – sie ist ein wahres Organisationstalent! Wir waren also unserem Ziel ein besonderes Abschlussprojekt auf die Beine zu stellen einen großen Schritt näher gekommen. Überhaupt war unsere Gruppe trotz aller Unterschiede unglaublich optimistisch und positiv und es gab nie Missstimmungen untereinander. Da wir Lilian nicht wie gewünscht via Video dazu schalten konnten, hat Dieter ihr die Story ganz wunderbar per Whats-App erklärt.

Eine gute Fee hat Langeweile und gibt vier Toten zwei Stunden Leben. In den zwei Stunden dürfen sie sich nochmal ausleben und dafür auch 3 Songs performen. Durch den Zauber der Musik können sie versuchen ihr Leben zu verlängern. Mit „Music was my first Love“ sollte das Publikum auf die Bühne geholt werden, damit der Musikzauber wirken kann, so war der Plan. Glücklicherweise hatten wir ja noch zweit Tage Zeit, um das Ganze durchzuspielen! Jana hat dann in Nachtarbeit ein ordentliches Drehbuch aufgeschrieben mit dem wir uns dann am Freitag bei Andrés und Marion trafen.

Nun zeigte sich, dass es gut war einen Tag mehr für die Proben zu haben, zumal wir den Ostersonntag gegen den Karfreitag eingetauscht hatten!

Trotz der, aus unserer Sicht, guten Vorbereitung ergaben sich dann die Lücken und Tücken, als es konkret wurde mit der ersten Stellprobe. Wie laufen die Szenen ab, wie übergeben wir das Mikrofon, wer steht wo und wann steht er da und warum? Welche Dialoge gibt es, oder doch lieber eine Erzählerin? Ich war erleichtert als Emily sich gleich bereit erklärte die Erzählerin zu sein. Die Ärmste hatte dann ne ganze Menge zu lernen!

Den ganzen Freitag haben wir dann geprobt, Ideen entwickelt, ausprobiert, verworfen und neue entwickelt, Songs gesungen und dann doch gegen andere getauscht, das Bühnenbild besprochen, die technischen Fragen geklärt.

Gesangsausbildung April 2017

Die Bühne wird umgebaut

Gesansgausbildung April 2017

Das Drehbuch wird durchgearbeitet

Gesangsausbildung April 2017

1. Durchlauf: Unsere Jana als Nonne

Gesangsausbildung April 2017

Lili als böse Prinzessin

Gesangsausbildung April 2017

Unser Gigolo Scheich Dieter

Gesangsausbildung April 2017

Aus der Nonne wurde eine Tänzerin

Zum Glück war Neele wieder so weit gesund, dass Sie sich entschloss die Powerpointshow zu erstellen und uns auch uns am Samstag bei der Aufführung zu unterstützen, auch wenn sie nicht mitspielen konnte, weil es ihre Krankheit noch nicht zuließ. Wir hätten es ohne dich NIE so hinbekommen, liebe Neele, dafür sind wir dir alle dankbar!

Freitagabend waren wir alle völlig erschöpft, aber dank der Hilfe unserer Coaches dann doch optimistisch, dass wir den Abend gut bestehen würden.

Wir hatten alle unsere Rollen gefunden und die Abläufe waren einigermaßen geklärt, außerdem hatten wir ja noch den Samstag und wenn wir dann nicht alles bis ins Detail klären können, dann müssen wir halt improvisieren!

Am Samstag stieg dann die Aufregung bei einigen von uns doch sehr. Emily hatte sich in letzter Minute noch den Finger verletzt, gab aber in keiner Weise klein bei.

Wir dekorierten die Bühne, machten noch einen Technik Check.

Die erste Hauptprobe am Vormittag lief ganz gut. und dann ging es an die Generalprobe. Wir wünschten uns eine Videoaufnahme, die wir dann in der Mittagpause analysieren wollten. Videoaufnahmen, so hatten wir gelernt, helfen sehr einen anderen Blick auf die eigene Performance zu bekommen, z. B., dass man auf der Bühne viel mehr Übertreiben muss, damit die Botschaft auch beim Publikum ankommt. Aber, leider hatte die Aufnahmetechnik versagt und es gab kein Video zum Analysieren. Im Nachhinein war es wohl gut so, dass es kein Videomaterial gab, vielleicht hatte Andrés jedoch auch wieder einen seiner Tricks angewandt und so getan, als hätte die Technik versagt … Wer weiß?!

Zum Glück konnten und Neele, Andrés und Marion uns noch wichtige Hinweise aus der Zuschauerperspektive mit in die Mittagspause geben. Laut sprechen, immer zum Zuschauerraum hin agieren, in der eigenen Rolle bleiben, übertreiben, mehr Action, Zuschauer einbeziehen aber nicht im Beamerbild stehen, das Mikro nur für den Gesang nutzen …

Wir haben dann in der Mittagspause beschossen, keine weitere Generalprobe mehr zu machen, damit wir noch genug Energie für den Auftritt haben. Es gab nur noch einen Kurzdurchlauf und die Vertiefung kleinerer Szenen.

Dann durften wir zu unserer aller Freude noch ein paar Songs für die anschließende Open Stage aussuchen und proben.

Kurz vor 20 Uhr hatten wir dann mit einem Schlag schon ein volles Haus. Neben den traditionellen Besuchern aus Jesteburg und Umgebung waren Gäste aus Braunschweig, Kassel und sogar Süddeutschland angereist, eine Lady nahm 1200 km Hin- und Rückweg in Kauf, um genau diese Veranstaltung zu besuchen, hier einen ganz lieben Gruß an dich, liebe Kit!

20:20 h – es geht los. Erst einmal auf der Bühne war dann auch die Aufregung weg und wir haben alles gegeben. Es hat richtig Spaß gemacht und wir waren alle froh, dass wir die einzelnen Szenen an den beiden Tagen nochmal akribisch durchgegangen sind! Wir sind gespannt auf das Video (wenn die Technik nicht versagt hat …).

Gesangsausbildung April 2017

Unsere Jüngste, Emely beginnt die Rockoper

Gesangsausbildung April 2017

Ein Rhythmus wo Man(n) mitmuss

Gesangsausbildung April 2017

Partyalarm

Gesangsausbildung April 2017

Eine super Stimmung

Die Zuschauer waren aus Bühnenperspektive jedenfalls begeistert und haben beim Abschlusssong „Life is Life“ kräftig mitgerockt. Nach der Zertifikatsübergabe ging es sofort weiter mit einer ausgelassenen Open Stage weiter.

Abschied ist immer etwas wehmütig, es war eine tolle Gruppe, wir hatten viel Spaß miteinander und haben uns alle mit unseren Eigenarten geschätzt, unterstützt und Mut gemacht. Wir bleiben sicher noch eine Weile über unsere Whats-App Gruppe verbunden, und ich freue mich sehr, dass Jana mir in der nächsten Ausbildungseinheit noch erhalten bleibt. Jana und ich haben beschlossen eine weitere Gesangsausbildung anzuschließen, da wir als Sängerinnen noch eine Menge lernen wollen.

Bleibt nur noch ein fetter Dank an unsere beiden Coaches, die so einiges mit uns durchgemacht haben. Ihr wart immer für uns da, geduldig aber auch energisch habt Ihr versucht das Beste aus uns heraus zu holen und ich glaube, dass das Abschlusskonzert dann auch gezeigt hat, das euch das gelungen ist. Wie sagt doch Andrés immer: “Ein Coach ist nur so gut, wie sein Gegenüber es zulässt – recht hat er!

Vielen, vielen Dank dafür.

Wir möchten uns auch bei euch, liebe Leser für eure Treue bedanken!

Gesangsausbildung April 2017

Vielen Dank an euch, eure Theda!

Gesangsausbildung April 2017

Vielen Dank an euch, eure Neele!

Gesangsausbildung April 2017

Vielen Dank an euch, eure Emely!

Gesangsausbildung April 2017

Vielen Dank an euch, euer Dieter!

Gesangsausbildung April 2017

Vielen Dank an euch, eure Jana!

Gesangsausbildung April 2017

Vielen Dank an euch, eure Lili!

Snapchat-Video-Tagebuch: Gesangsausbildung – Teil 6

TIPP:  Auf Snapchat seid ihr Backstage bei unserer Ausbildung dabei!

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In der nächsten Gesangsausbildung wird es dann einen anderen Azubi-Blogger geben, aber mich werdet ihr dann in den Texten wiederfinden!

Eine tolle Zeit wünscht euch,

eure Theda

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Theda von Kalben

Hallo, ich bin Theda aus Hamburg. Seit einigen Jahren habe ih meine Leidenschaft fürs Singen entdeckt. Singen hat für mich eine herausragende Bedeutung und ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Da mir der Einzelunterricht zu wenig war, entschloss ich mich die Ausbildung zur Sängerin zu machen. Und da mir der aktuelle Kurs so gut gefällt, habe ich bis Oktober verlängert. Seit einiger Zeit habe ich die Magie eigener Studioaufnahmen entdeckt und nehme nun viele Songs bei Andres im Studio auf. Andres zaubert mit mir in jedes Stück besondere Emotionen. Nach einer Balladen CD nehme ich jetzt deutsche Cover Songs auf und plane im Anschluss mich an Rocksongs zu wagen. Da Marlene aus privaten Gründen erst wieder in der nächsten Ausbildung dabei ist, habe ich ihren Part der Bloggerin übernommen und werde euch berichten, was in unserer Ausbildung so alles abgeht. Viel Spaß mit den Blogs wünscht euch, Theda

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