Sängerausbildung: Azubi-Blog Teil 2/6 – 14.12. – 15.12.2019

Sängerausbildung: Azubi-Blog Teil 2/6 – 14.12. – 15.12.2019

Ausbildung zum Certified POWERVOICE Singer | Sängerausbildung

Ausbildungseinheit 2/6 vom 14.12. – 15.12.2019

Willkommen zum 2/6 Teil unserer Sängerausbildung

TIPP: Am Ende des Blogs findet ihr unser Video-Tagebuch.

Erster Tag unserer zweiten Einheit der Sängerausbildung zwei Punkt sechs. Schon vor der Tür haben wir uns getroffen und waren ganz aufgeregt, was uns wohl am Wochenende erwartet. Sind wir den Anforderungen gewachsen?

Einige von uns waren ziemlich unsicher, da sie einen Tag vorher bei Andrés Einzelcoaching hatten und hier wurde alles komplett umgekrempelt und neu einstudiert. Texte saßen bis dahin noch, doch dann kamen noch einige mehr Sachen dazu, wie z. Bsp.: Wie präsentiere ich den Song spannend auf der Bühne und wann setzt mein Gesang nun wirklich ein, auf Eins oder auf Eins und. Hm … und wie war das nochmal mit der Atmung und der Spannung?

Nelly hatte Gewissensbisse wegen ihres Referats, dass sie zwischen Nudeln kochen, mit ihren Kindern Hausaufgaben machen und kontrollieren der Klassenarbeiten (Nelly ist Lehrerin) gemacht hat.

Das Thema: Neue Deutsche Welle.

Vorher gab es aber noch die obligatorische Runde mit den einleitenden Worten des Bosses, Andrés: Was habt ihr in den Wochen zwischen die Ausbildungseinheiten erlebt und erarbeitet?

Nun gut, wir alle berichteten, wie mehr oder weniger fleißig wir geübt haben und ganz besonders war das Augenmerk auf das „WIE“ wir geübt haben, gerichtet. Irgendwie hatten sich alle vorgenommen vom ersten Tag nach der ersten Sängerausbildungseinheit sofort zu starten, doch so ganz gelang das keiner Lady. Egal, wichtig ist ja immer das Ergebnis, oder um es mit Helmut Kohls Worten zu sagen: Wichtig ist, was hinten raus kommt … 

Gespannt warteten wir jetzt auf Nellys Referat zum Thema NDW. Wieder entschuldigte sich Nelly für die nicht so gute Vorbereitung. Also aus meiner Sicht habe ich ihr gleich ein grünes Licht gegeben. Eine Lehrerin, die nicht vorbereitet ist GIBT ES NICHT, oder? Das Thema hat sie spannend mit Hörbeispielen und Ausdrucken auf A4, rübergebracht! Wir haben uns alle die Handouts durchgelesen und waren überrascht, dass etliche von den Musikern heute noch singen, aber komplett anders, was natürlich der Zeit geschuldet war.

Die Zeit der NDW war zwischen 1976 und 1983, dann war alles schlagartig wieder vorbei. Am Anfang war die NDW gesellschaftskritisch und politisch, dann mit der Zeit immer seichter und banaler. Wir haben uns bekannte Bands angeschaut, wie Ideal, Fehlfarben, DAF, Nena, Peter Schilling, Hubert Kah, Frl. Menke und einige andere Künstler aus der damaligen Zeit. Nelly danke für dein tolles Referat! Ich würde sagen: EINS, SETZEN. 

Jetzt gehts ans Eingemachte. Wir machen uns jetzt fertig für die Show am Abend. Probe – Anschiss – Probe – Lob – Generalprobe – Lob und/oder Anschiss, weiß ich nicht mehr. Die ausgefallenen zur NDW passenden Kostüme werden angezogen und die Songs performt.

Jeder macht sich Gedanken für eine Überleitung zur nächsten Performance. Alle wurden so angesprochen, wie dir Originalinterpreten heißen. Wow, erste Herausforderung einen roten Faden vom ersten bis zum letzten Song finden. Der erste Durchlauf war laut dksM Mama Marion und Brüllhorn Papa Andrés in Richtung „Schrott“ tendierend.

Nun gut, der zweite Durchlauf schien besser zu sein und damit es jetzt noch sitzt, gab‘s noch die Möglichkeit zu proben, wer wollte. Wahrscheinlich, weil immer mit Intention, brach Andrés diesen Durchgang ab und befahl uns eine Pause bis zum Konzert zu machen und diese Entscheidung sollte wieder einmal genial sein!

Pause bis zur Open Stage, aber nicht für uns. Wir haben im blauem Raum im OG weiter geübt, bis die Stimmlippen bluteten! Okay, ich gebe es zu, wir haben nicht immer nur NDW gesungen, aber genau das tat uns jetzt gut! Die SHOW konnte starten.

MUSIC NIGHT am Rocklantic

Ab 19:30 Uhr tauchen die ersten Gäste auf und ich sage es schon mal im Voraus: Alle die an diesem Abend nicht da waren, haben eine mega geile Show verpasst!!! Zum Glück gibt es Facebook und Instagram, sonst könnte man meinen ihr habt jetzt eine Wissenslücke in der Allgemeinbildung. Auf jeden Fall war es eine Hammer Show und selbst der sonst so analytische Andrés lobte uns sehr ausgiebig – das ging runter, wie Honig, Sekt, Steak (sorry liebe Vegetarier und Veganer) und so weiter …

Unsere liebe Iris sagte aus dem Nichts:

„Das war für mich Spaß und Freiheit zugleich.“

Wer Iris kennt, der weiß, dass sie sonst eher nur Fehler an sich entdeckt.

Alles verlief reibungslos und es schlichen sich keine großen Fehler ein, weil wir alle mega viel Spaß auf und vor der Bühne hatten. Die Gäste hatten auch immer ein Lächeln im Gesicht und da ist ein gutes Zeichen ….

Danach durfte ich die Open Stage eröffnen und Punkt 23:00 Uhr gingen wir alle ins Hotel, aber nicht zum Schlafen, denn wir waren alle zu aufgekratzt und sprachen bei einem leckeren Getränk über Gesangstechniken, Glücksgefühle, die positiven Erfahrungen und den Spaß am ganzen Tag. So, nun mal gute Nacht.

Sonntag – Sängerausbildung

Gut gefrühstückt und ausgeschlafen setzten wir uns im Kreis zusammen und erzählen, was uns gestern widerfahren ist. Wie wir die Show fanden und was wir bei den ein oder anderen bemerkt haben. Dann gab es die Videoanalyse zur gestrigen Show.

Nach einer kleinen technischen Pause ging’s dann ans Witze erzählen. Witze erzählen? Jeder von uns musste sehr schlechte Witze, die nicht sonderlich lustig waren, vorlesen. Hierbei ging es darum interessant zu sein, nicht etwas abzuspulen, sondern Aufmerksamkeit zu erregen. Das war irgendwie komisch, denn keiner von uns liebt es Witze zu erzählen und dann noch schlechte, aber ich denke, dass wir daraus gelernt haben, dass etwas nur so spannend rüberkommt, wie es der Sender sendet. Inge´s Witze waren genau so flach wie unsere (wir durften sie ja nicht aussuchen, sie wurden uns vorgegeben), aber wir mussten über ihre Lachanfälle lachen und so wurden wir mega spannend unterhalten!

Dann gab es eine kleine Pause und mein Geist und mein Körper haben sich irgendwie heruntergefahren. Das ganze Wochenende über wurden uns so viele Dinge vermittelt, es gab so viele Eindrücke, Gefühle, die in meinem Kopf Achterbahn fuhren. Zum Glück haben Nelly, Miruja, Mandy, Ingeborg und Iris das besser weggesteckt, wenn gleich auch sie mit diesen Gefühlen und neuen Eindrücken zu kämpfen hatten. ABER: Wenn die Prinzessin in den Dreck fällt, dann muss sie aufstehen, das Krönchen richten und dann geht es weiter, immer weiter (frei nach Oliver Kahn) … 

Dann kam ein Spiel, welches sehr an Improtheater erinnerte. Jeder von uns bekam zwei Karteikarten. Diese Karten wurden mit je einem Begriff bestückt. Wer ist dran, nenne mir eine Zahl zwischen 1 und 20 und das war die 16. Andrés zählt ab und wieder bleibt der Finger bei mir stehen. Nun geht´s ab auf die Bühne, die Bühne soll ja unser zweites zu Hause sein … An diesem Tag war es nicht mein Heim …

Thema: Bilde aus den 12 Begriffen eine Geschichte, die sollte aber so spannend sein, dass man gerne zuhört! Ich war erst einmal durch und durfte den Kelch weiterreichen.

Krass, wenn eine Geschichte spannend erzählt wird, dann kann man sich fast alles merken, wird sie nur so dahin geplappert, neigt man dazu an andere Dinge zu denken – das Zuhören fällt dann schwer. Genau so ist es auch als Künstler auf der Bühne: Wenn du etwas zu sagen hast, dann sind die Zuschauer bei dir, plätschert deine Performance so dahin, dann gehen sie auf die Toilette, denken an die Raucherpause oder bedienen ihr Handy. Message angekommen, Prof. Dr. Dr. Balhorn!

Gesagt getan, Choreo ist angesagt.
Gruppe 1: Ingeborg und Miruja sind Backgroundtänzerinnen bei Frontfrau Nelly.
Gruppe 2: Mandy und ich sind die Backgroundtänzerinnen von Iris.

Aufgabe: Seid spannend, seid unterhaltsam, kümmert euch nicht um eure kurz einstudierte Performance, sondern habt Spaß, Spaß, Spaß … Leute, was soll ich sagen?! Uns wird immer bewusster, dass wenn wir uns (zu) wichtig nehmen, nehmen wir dem Publikum die Möglichkeit zu genießen. Die Aufgabe eines Künstlers ist es das Publikum zu unterhalten und sich nicht darauf zu konzentrieren keine Fehler zu machen. Man, das muss doch mal ins „ich will das perfekt machen-Hirn“ rein … 

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Wir sind so eine tolle Truppe, in einer mega tollen Konstellation und ich freue mich riesig auf die nächste Einheit der Sängerausbildung, wenn wir im Januar wieder die Bühne rocken werden!

Wir sehen und hören uns im nächsten Jahr, wenn wir uns noch ein Stück weniger wichtig nehmen.

Eure
Jana

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Jana Schütt

Sänger in Ausbildung bei POWERVOICE
Hallihallo, hier schreibt Jana. Ich bin 41 Jahre alt, Mutter von drei Kids und liebe es Musik um mich zu haben. Schon als Kind spielte Musik eine ganz große Rolle in meinem Leben, aber im Laufe der „Familienkarriere“ waren andere Dinge angesagt und ich verlor die Musik aus den Augen, aber sie war immer in meinem Herzen. Vor ein paar Jahren beschloss ich dann, dass Musik in meinem Leben wieder einen großen Platz haben sollte und so saugte ich alle möglichen Workshops und Angebote auf. Einige Zeit beschäftigte ich mich intensiv mit Musicals, die ich auch sehr liebe, aber nach einer POWERVOICE Woche auf Mallorca stand für mich fest, dass ich in Richtung Rock/Pop gehen wollte und so landete ich kurz entschlossen in der POWERVOICE Academy. Ich freue mich auf die Ausbildung und werde euch monatlich berichten, was bei uns so alles passiert!
 Eure Jana

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