Sein größter Hit Addicted To Love brachte Robert Palmer einen Grammy ein!

Sein größter Hit Addicted To Love brachte Robert Palmer einen Grammy ein!

Sein größter Hit Addicted To Love brachte Robert Palmer einen Grammy ein!

 

 

Robert Palmer (Vinegar Joe, voc.)
* 19.01.1949 – 26.09 2003

Öl auf Leinwand (2003)
130 cm x 80 cm

Gemälde aus der Serie Dead Rock Heads Nr. 72  von Andreas Ole Ohlendorff.

 

Weitere Bilder des Künstlers findet ihr auf seiner
Homepage: www.ohlendorff-art.de oder auch auf
Facebook: Ohlendorff-Art

 

 

Dead Rock Head: Robert Palmer

Seine Eltern zogen mit dem dreijährigen Robert nach Malta, wo er seine Kindheit verbrachte. Musik von Künstlern wie Nat King Cole bis Otis Redding übten den Haupteinfluss auf seine musikalische Karriere aus.

In England gelangte Robert Palmer als Sänger verschiedener Bands zu regionaler Bekanntheit. Unter anderem war er zu dieser Zeit mit der Band Vinegar Joe erfolgreich, in der er an der Seite von Elkie Brooks als Lead-Sänger fungierte. Nach der Auflösung von Vinegar Joe begannen die beiden Künstler ihre Solokarrieren.

Robert Palmer schloss mit Island Records einen ersten Plattenvertrag ab. Sein Debüt Sneakin’ Sally Through the Alley im Jahr 1975 beeindruckte allerdings nur die Kritiker und wurde ein kommerzieller Misserfolg. Auch das folgende Album Pressure Drop (unter Mitwirkung des Motown Bassisten James Jamerson und einem Großteil der Band Little Feat) verkaufte sich nur mäßig. Daher änderte Robert Palmer 1976 für das Album Some People Can Do What They Like die musikalische Richtung und mischte Rock mit Reggae. Damit begann langsam der kommerzielle Erfolg. Mit dem Album Double Fun und der daraus ausgekoppelten Single Every Kinda People gelang ihm 1978 der Durchbruch. Der Song und die erste Single Bad Case of Loving You aus dem Nachfolgealbum Secrets waren beide Top-20-Hits in den US-Charts.

In den Jahren 1980 und 1981 hatte Palmer dann seine größten Erfolge auf dem europäischen Kontinent. Der Song Johnny and Mary war ein Top-10-Hit in den deutschsprachigen Ländern und ein 9 Monate in den deutschen Charts. Es ist in Deutschland einer der bekanntesten Titel des Briten, obwohl es in seiner Heimat und in den USA kaum zur Kenntnis genommen wurde. Das Album Clues und die zweite Single Looking for Clues erreichten ebenfalls die Top 10.

Ende 1984 gründete Robert Palmer zusammen mit John Taylor und Andy Taylor von der Band Duran Duran sowie Tony Thompson von Chic die Band Power Station, die im Frühjahr und Sommer 1985 ein paar Hits mit den Titeln Some Like It Hot, Get It On oder Communication hatte. Die Band wurde vom Chic-Mastermind und Bassisten Bernard Edwards produziert.

Seinen größten Hit hatte Robert Palmer im Frühjahr 1986, als sein Song Addicted to Love es als einzige seiner Singles an die Spitze der Billboard Hot 100 schaffte, sich dort drei Wochen halten konnte und ihm 1987 sogar einen Grammy einbrachte. Im Video dazu sieht man Palmer mit einer Band aus fünf Models in schwarzen Miniröcken, die bewusst so ausgewählt wurden, dass sie nicht glaubhaft das Spielen ihrer Instrumente vortäuschen konnten. Ursprünglich hätten die hohen Passagen des Songs von Chaka Khan gesungen werden sollen, was aber durch Differenzen mit ihrer Plattenfirma nicht möglich wurde. Das zugehörige Album Riptide verkaufte sich alleine in den USA über 2 Millionen Mal. I Didn’t Mean to Turn You On war ein zweiter großer Hit aus dem Album.

Zwei Jahre später erschien das Album Heavy Nova. Palmer gewann einen weiteren Grammy für seinen Song Simply Irresistible und mit diesem Album und dem folgenden Addictions Volume 1, seinem ersten Best-of-Album, hatte er zwei weitere Millionenseller in den USA.

1987 zog Palmer nach Lugano in die Schweiz. Ab 1990 war er dann wieder in Europa erfolgreich. Zusammen mit der Reggae-Band UB40 hatte er den europaweiten Hit I’ll Be Your Baby Tonight. Sein Song Life in Detail gehörte zum Soundtrack des Erfolgsfilms Pretty Woman. 1991 hatte er mit einem Medley aus den Hits Mercy Mercy Me und I Want You von Marvin Gaye seinen letzten großen internationalen Hit.

Im Mai 2003 veröffentlichte Palmer sein letztes Album Drive, das eine Sammlung von Blues-Interpretationen beinhaltete.

Robert Palmer starb am 26. September 2003 im Alter von 54 Jahren in einem Pariser Hotel an einem Herzinfarkt. Er hinterließ fünf Kinder.

R. I. P. Robert Palmer

Musiktipp: Robert Palmer – Addicted To Love

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Andrés Balhorn

Owner and Founder bei POWERVOICE
Andrés Balhorn ist POWERVOICE Gründer, Vocal Coach Ausbilder, Rocksänger, Produzent und Komponist. Seit 1987 ist er als Dozent ein Vorreiter für modernen für Rock/ Pop Gesangsunterricht. Sein 1996 im GERIG Verlag erschienenes Buch POWERVOICE avancierte zum Fachbuchbestseller und ist mittlerweile in der 14. Auflage. Mit mehr als 600 gegebenen Workshops ist er einer der erfahrensten Vocal Coaches in Europa.

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