Teil 2/6 Ausbildung zum Vocalcoach – 2. Ausbildungseinheit vom 01.12. – 02.12.2017

Teil 2/6 Ausbildung zum Vocalcoach – 2. Ausbildungseinheit vom 01.12. – 02.12.2017

Ausbildung zum Certified POWERVOICE Vocalcoach

Ausbildungseinheit 2/6 vom 01.12. – 03.12.2017

Hallo, diesmal schreibt Lydia, da unser Hahn im Korb, Roman zwei wichtige Termine mit seiner Band Sons Of Sounds hat und seine Einheit Anfang Januar nachholen wird.

TIPP: Am Ende des Blogs findet ihr unser Video-Tagebuch! Dieser Blog hat diesmal keine Fotos, ist aber deshalb nicht weniger spannend! 

Teil 2/6: 01. – 03. Dezember 2017 – Ausbildung zum Vocalcoach

Das große Wiedersehen

Eine Umarmung hier, ein Küsschen da und zwischendurch wird lauthals gequiekt – das nenne ich Wiedersehensfreude! 

Es liegen drei Wochen hinter uns, in denen wir uns Probanden gesucht haben, um unser neu erworbenes Wissen an ihnen auszuprobierenm quasi als erstes Vocalcoaching ohne Vergütung. Wir werden die ganze Ausbildung zum Vocalcoach über mit unseren Probanden arbeiten, um die Theorie in Praxis wandeln zu können. 

Zurück zur Ausbildung: Nachdem wir uns alle in den Armen lagen starten wir mit einer “Was ist in den letzten 3 Wochen passiert-Runde!” Eine nach der anderen erzählt und dann kommen wir auch schon zu unseren selbst erstellten Videos. Während der kompletten Vocalcoach-Ausbildung erstellen wir Videos mit unserem “Probanden-Unterricht”, der dann zusammen analysiert wird.

Ihr könnt euch vorstellen, dass jede von uns ihr Bestes gegeben hat, oder zumindest dachten wir alle: Je mehr ein Schüler von uns lernt, desto besser! Ach so, ich sollte dazu noch sagen, dass wir versucht haben unseren Schülern in 45 Minuten zu erklären, wofür wir eine Woch benötigten … Vielleicht war das ein wenig viel?!

Heißt im Klartext: Jede einzelne von uns hat ihre Schüler nahezu an den Rand des Wahnsinns informiert. Aber was sollen wir denn auch machen, wenn wir zuvor eine ganze Woche lang geballtes Wissen vermittelt bekommen haben? Das muss doch schließlich alles in 45 Minuten in so einen Probandenkopf rein….oder nicht?

Die Analysen sind sehr wertvoll, da wir jetzt verstehen, dass man einem Schüler nur das vermitteln kann, was in 45 Minuten in seinen Kopf reinpasst. Auch sehen wir, dass es ganz wichtig ist zu jeder einzelnen Erklärung auch eine Übung zu machen, schließlich sollen unsere zukünftigen Schüler aus jeder Unterrichtseinheit etwas mitnehmen, was sie in der Paraxis anwenden können.

Es gibt noch eine Menge zu lernen und ich habe das Gefühl, dass wir erst am Anfang sind und nicht das geballte Wissen des Singens in der ersten Woche schon gelernt haben … 🙂

Grenzen überwinden

Zum Abschluss des ersten Tages fragt Andrés unsere liebe Kati, ob sie sich zutraut den Song „Meer sein“ von Silbermond zu perfomen. Wahrscheinlich ging es Andrés darum Grenzen zu überschreiten. Kati hatte den ganzen Tag bereits Kopfschmerzen. Ohne zögern sagt sie zu. Sobald die Musik startete, legt sich bei ihr ein Schalter um und sie ist voll da. Musik kann einen auch (kurzfristig) alles vergessen lassen. Was für ein wunderbares Beisüiel einer professionellen “Rampensau” … 🙂

Nach einer Auswertung der Performance und einigen Trainingstönen verabschieden sich sechs erschöpfte CIA’s in den Feierabend.

Samstag

Ausgeschlafen, frisch und munter, wie das blühende Leben, starten wir dann in Tag 2. 

Uuuuund 1 und 2 und 3 und ….. richtig, los geht’s mit Rhythmusübungen und etlichen Korrekturen. Rhythmus kann man lernen, wie (fast) alles im Leben. Keiner von uns hat sich vorher vorgestellt, dass es wichtig ist die Hüften locker zu haben. Der Satz: “Rhythmus ist nicht das, was ihr aktiv macht, sondern das, was dazwischen ist” gibt mir heute noch z u denken.

Naja, was soll ich sagen, an beidem kann gerne noch gefeilt werden, also an dem aktiven Part und dem passiven. Wir haben jede Menge Spaß bei den Übungen und klatschen und stampfen, schnippen und tanzen, was das Zeug hält.

Songarbeit

Am Nachmittag vermittelt uns Marion, wie man sich selbst oder mit seinen Schülern einen Song effektiv erarbeiten kann. Viele Dinge waren mir persönlich dabei neu und ich freue mich schon darauf, die Werkzeuge für die Songarbeit anzuwenden.

Wir machen Atemstriche, schreiben Emotionen auf, analysieren Songs auf Register, wo finden Übergäbge von Kopf- zu Bruststimme statt und umgekehrt. Spannend finde ich auch, dass man Songs besser auswendig lernen kann, wenn man sie farbig markiert, also: Strophe, Prochorus, Chorus und Bridge etc. alles in einer jeweils anderen Farbe.

Die Zeit vergeht wieder, wie im Flug und wir bereiten uns auf unsere 2. Open Stage vor. Die Setlist steht, die Songs sind vorbereitet UND unser Essen ist bestellt! Jetzt kann  uns nicht’s mehr passieren 😉

Zwischendurch proben wir noch “Everybody” von den Backstreet Boys, heute mal quasi als Backstreet Girls.

Open Stage Time

Die Open Stage bedeutet dieses Mal für Marion Multitasking pur. Da Andrés einen Gig bei der Eröffnung eines neuen EDEKA-Marktes hat, schmeißt sie den Laden heute Abend allein. Und das hat sie toll gemacht, wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt.

So viel Publikum, wie bei unserer ersten Open Stage hatten wir diesmal nicht, aber der Stimmung hat das überhaupt keinen Abbruch getan. Es macht wirklich Spaß, den anderen zuzuhören und sich selbst auszuprobieren. Und das Jesteburger Publikum unterstützt einen immer grandios 🙂

Irgendwann gegen 21:30 h kam Andrés zur Tür reingeflogen, schmiss eine Ladung Gummibärchen in die Menge und stürzte  mit „Unchain My Heart“ von Joe Cocker auf die Bühne. Was feiern wirklich heißt, konnten wir beim POWERVOICE-Urgestein jetzt lernen. Was für eine Kraft und Energie sich da freisetzt ist unglaublich, aber so soll ja Performance funktionieren: Einfach Spaß haben ….

Doch auch eine Open Stage ist irgendwann zu Ende und so fallen wir alle in unsere Fallen und freuen uns auf den nächsten Tag.

Sonntag

Sind wir nicht gerade erst in Jesteburg angekommen? Es ist schon wieder so weit, Tag 3 und damit der letzte Tag der aktuellen Ausbildungseinheit ist angebrochen. Heute geht es nochmal an’s Eingemachte. Wir schlüpfen in die Rolle des Schülers, sowie in die des Coaches und jeder ist mal dran. Die Köpfe rauchen und wir versuchen, alles anzuwenden, was wir bisher gelernt haben. Und von Übung zu Übung erlangt jede von uns mehr Sicherheit.

Wir teilen uns in Gruppen auf und machen Artikulationstraining, Zungenübungen, Spannungsübungen, testen Kompensationen und Lockerungsübungen und, und, und …

Wir stellen fest, dass es noch viel zu lernen und erleben gibt und freuen uns ungemein auf die neuen Herausforderungen!

Am Ende des Tages angelangt, machen wir uns mit einem guten Gefühl und viel Motivation im Gepäck auf in Richtung Heimat.

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Video Tagebuch: Ausbildung zum Vocalcoach Teil 2/6

Danke, dass ihr diesmal meinen Zeilen gefolgt seid, beim nächsten Mal schreibt wieder unser sibirischer Fuchs Roman.

Viele Grüße sendet, Lydia

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Roman Beselt

Vocals and Bass bei Sons of Sounds
Hallo Leute, ich bin Roman! Als ich 83‘ in Sibirien (Nowosibirsk /RU) das erste Mal Bodenkontakt hatte, wäre wohl keiner drauf gekommen dass ich irgendwann zwischen Karlsruhe und Hamburg herumtreiben würde, um meinen Gesang von einem der besten Vocalcoaches in Europa trainieren zu lassen. Meine ersten musikalischen Wurzeln begannen mit klassischer Musik auf der Violine, dem Klavier, in Musiktheorie, Orchestern, Quartetten, Trios und diversen Ensembles bei etlichen, diverse Jugend Musiziert Wettbewerben. Im meiner rebellischen Jugend machte ich Schluss mit der Musik, die von Menschen geschrieben wurden die Perücken und Strumpfhosen trugen. Da ich musiktheoretische Vorkenntnisse hatte begann ich zu komponieren. Fast ein Jahrzehnt rockte ich mich durch diverse Bands. Bass & Gesang waren meine Waffen. 2007 gründe ich mit meinen zwei jüngeren Brüdern die Band Sons of Sounds. Über einen befreundeten Sänger bin ich dann bei POWERVOICE gelandet. Hier schule ich meine Stimme, so dass sie auch bei höchsten Anforderungen so funktioniert, wie ich es möchte. Auf meinem Blog erfahrt ihr, wie es mir und meinen Mitstreitern in der Ausbildung ergeht. Wer sich für mich, oder meine Band näher interessiert, der kann mich gerne anschreiben.

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