Start der Sängerausbildung – 1/6 Ausbildungseinheit 17.11. – 18.11.2018

Start der Sängerausbildung – 1/6 Ausbildungseinheit 17.11. – 18.11.2018

Ausbildung zum Certified POWERVOICE Singer | Sängerausbildung

Ausbildungseinheit 1/6 vom 17.11. – 18.11.2018

Willkommen zum 1. Teil unserer Sängerausbildung

TIPP: Am Ende des Blogs findet ihr unser Video-Tagebuch.

Samstag, Tag 1 Sängerausbildung

Hallo, mein Name ist Chris,

ich bin aus dem Südosten der Republik in den Norden gezogen, um mich zum Sänger ausbilden zu lassen. Vor zwei Monaten beschloss ich, mich bei Andrés Balhorn in seine außergewöhnliche Stimmanalyse zu begeben.  Für diese 2 Stunden nahm ich die 1100 km Hin- und Rückfahrt gern in Kauf, weil ich das Gefühl hatte, dass es sich lohnen würde. Was würde Andrés zu mir und meiner Stimme sagen, was würde er mir raten, wie schätzt er meine Chancen ein in der Musikwelt bestehen zu können? Ein wenig „DSDS Recall“-, Studio- und Live-Erfahrung bringe ich ja mit. Was soll ich sagen? Nach der Stimmanalyse meldete ich mich zur Sängerausbildung an und nun bin ich der neue SIA Azubi-Blogger und freue mich euch in die Ausbildung mitzunehmen!

Start der Sängerausbildung: Samstag, 17. November 2018

Ich erreiche die Academy und bin gespannt auf meine Mitstreiter. Nach und nach treffen wir ein. In der Vorstellungsrunde zeigt sich, dass die anderen 5 nett zu sein scheinen, die Ziele sind jedoch ganz unterschiedlich und so wird es wohl neben einer sehr bunte Truppe auch eine spannende Ausbildung werden.

Da ist Tanja, eine sehr sympathische Lady, die sich als begriffsstutzig beschreibt, was sie mir sehr sympathisch macht, denn auch ich brauche manchmal etwas länger, da mein Kopf häufig mit mehreren Dingen parallel beschäftigt ist, aber das werdet ihr im Laufe der Sängerausbildung noch mitbekommen. Tanja scheint immer Spaß an dem zu haben, was sie tut. Sie hat die Ausbildung zum Certified Vocalcoach im Oktober 2018 bei POWERVOICE abgeschlossen und will jetzt noch einmal die spannende Sicht der Schüler kennenlernen. Übrigens, sie war der Azubi-Blogger von ihrer Klasse … solltet ihr euch mal reinziehen. Hier geht´s zu Tanjas Azubi-Blogs.
Tanja singt hervorragend, querbeet alles von Rocksongs, Oldies und aktuellen Titeln, hat es aber nicht so mit Balladen – noch nicht, sagt Daddy Andrés!  Tanja wird oder ist bereits unsere Rudel-Mutti …

Miriam kommt aus der Nähe von Stuttgart. Sie sang mal im Gospelchor, war jedoch noch nie als Solistin auf der Bühne. Wow, das finde ich sehr mutig, dann eine Sängerausbildung zu starten! Respekt!

Ilka kommt aus der Nähe von Flensburg. Sie bringt ebenfalls Chorerfahrung aus einem Kirchenchor mit und sang in der Schulband. Braucht mehr Aktion auf der Bühne. Sie ist mit ihren 18 Jahren sehr selbstbewusst und bezeichnet Bühnenpräsenz als ihre Stärke, da sie Theater spielt. Kritik kann sie nicht so gut einstecken, aber sie hat gelernt auszuteilen. Dazu Tanja:

„Du kannst bei Andrés jederzeit in den Gegenangriff gehen, ich weiß aber auch schon, wer gewinnen wird.”

Sabrina kommt ursprünglich aus dem Meran, spricht Italienisch als Muttersprache und lebt seit Kurzem in Bayern. Momentan wohnt sie für die 6 Monate der Ausbildung zum Sänger bei ihrem Bruder im Norden Hamburgs. Als Ziel gibt sie an es schaffen zu wollen, auf der Bühne singen zu können und vor dem Publikum bestehen zu können.

Anna ist Österreicherin und hat einen Monat zuvor den Mallorca-Workshop mitgemacht. Wow, das nenne ich mal eine schnelle Entscheidung. Sie hatte das Glück, dass ein Platz durch Krankheit frei wurde. Anna hatte klassischen Gesangsunterricht und auf Mallorca einen Durchbruch in Richtung Bruststimme, die sie in den 6 Monaten kultivieren möchte. Anna scheint ein sehr fröhlicher Mensch zu sein, da sie sehr gerne lacht.

Kommen wir zu meiner Wenigkeit. Ich bin Christian und mein erster Satz, dass ich mit meinen Songs die Welt verändern möchte, weckt in dem Meister Andrés irgendetwas, weil er sinngemäß sagte: „Mein Sohn, wenn du Bono heißen würdest, oder Elvis, Michael Jackson oder sonst ein Megastar, der etwas in seinem musikalischen Weg erreicht hat, dann ist so eine Aussage O. K., jetzt musst du aber erst einmal kleinere Ziele stecken, um vielleicht irgendwann mal die erste Single zu verkaufen. Dafür muss die aber erst noch produziert werden.“ O. K., ich merke, dass ich bescheidenere Ziele anpeilen sollte, also korrigiere ich: Mein Ziel ist es zukünftig Emotionen zuzulassen, um auf der Bühne zu stehen und die Menschen vor der Bühne zu erreichen, ihnen meine Geschichten näher zu bringen um sie zu erreichen. Auf Grund der Stimmanalyse bei Andrés weiß ich ja, wie wichtig Emotionen sind, um Bilder in die Köpfe meines Publikums zu transportieren und das will ich ja auch. Und es heißt ja bekanntlich, dass das Glück den Tüchtigen erreicht. Also arbeiten, arbeiten, arbeiten. Never, never, never give up. Ich werde mein großes Ziel nicht aus den Augen lassen. Mir wurde nur bewusst, dass ich kleinere Schritte machen muss. Genau deshalb bin ich hier. Damit ich diese Steps erkennen lerne. Damit ich mir einen Fahrplan geben kann. Also, Bono, zieh dich warm an, irgendwann möchte ich auch gehört werden wollen!  

Dann geht es auch schon auf die Bühne. Die Aufgabenstellung ist, dass es keine Aufgabenstellung gibt und die Situation genau die ist in der wir uns befinden. Es sind mit Marion und Andrés insgesamt 8 Leute im Raum und wir sollen als Künstler auf der Bühne die anderen 7 Leute erreichen, entertainen oder wie auch immer wir uns vorstellen, was wohl unsere Aufgabe als Künstler ist. Wenn das mal nicht nach Konfrontation mit der Außen- und Eigenwahrnehmung schreit. Also damit, wie wir uns selbst sehen, und wie andere uns sehen.

Bestandsaufnahme, wie Marion zu sagen pflegt

Und so war es. Wir analysierten und sprachen über alles was gut war und verbessert werden durfte. Und abends war es dann soweit. Unsere erste Open Stage. Sie dient dafür uns vor einem richtigen Publikum zu zeigen. Des Weiteren konnten wir sofort versuchen alles umzusetzen, was wir am ersten Ausbildungstag gelernt haben.

Es waren auch weitere Sänger vor Ort, Freunde und Bekannte, die die neuen Sängerinnen und Sänger in Jesteburg begrüßten. Und so wurde es ein toller Abschluss für unseren ersten gemeinsamen Tag bei POWERVOICE. Man, es gibt jede Menge neue Gesichter und Stimmen, freue mich auf das halbe Jahr im Norden!

Open Stage Time

Am Sonntag besprachen wir erst einmal detailliert, was wir am Vorabend geleistet oder auch nicht geleistet haben. Sowohl die Bühnenperformance als auch die Technik beim Singen wurden hierbei betrachtet. Hierzu nutzten wir auch Videomaterial vom Vorabend. Vieles war lustig und wir haben bei der Analyse ne Menge gelacht, doch viele Dinge waren auch noch nicht so professionell, wie sie irgendwann einmal sein sollten. Ich mag die Videoanalysen, weil sie unbestechbar das wieder geben was stattgefunden hat …

Danach sollten wir einen neuen Titel einmal mit einer vorgegebenen Technik singen. So haben wir gemerkt, wie wichtig eine gute und ökonomische Technik für uns ist. Wie viel geiler, satter oder auch wärmer ein Ton klingt, wenn man ihn mit Hilfe einer Kompensation produziert. Ein weiterer Teil unserer Sängerausbildung am zweiten Ausbildungstag war ein Pantomimenspiel. Wir sollten vorgegebene Emotionen, die unsere Mitstreiter für uns aussuchten spontan mit einem, vorher selbst kreierten Satz, umsetzen. Durch dieses simple Spiel wurde uns klar, dass Gefühle oft sehr unterschiedlich gedeutet werden, wenn wir diese anderen zeigen. Das heißt, es liegt an dem Sänger/der Sängerin, für klare unmissverständliche Botschaften zu sorgen. Je stärker unsere Gefühle sind, je klarer und plakativer, desto leichter können sich andere mit uns identifizieren.

Wir agieren auf der Bühne und unser Publikum reagiert auf uns. Krass, aber es ist immer so, wenn man als Künstler da oben steht. Man hat die Macht Stimmungen zu beeinflussen, sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung.

Je eindeutiger wir kommunizieren, desto klarer die Message!

Gegen Ende dieses Abschnitts der Ausbildung hatten wir die Aufgabe, uns den Seminarraum mit der Bühne genau einzuprägen. Wir bildeten zwei Teams, die gegenseitig zehn Dinge für die anderen im Raum änderten. Das jeweils andere Team musste diese Fehler dann finden. Was wir dadurch lernten, ist es wachsamer zu sein. Wir würden daran erinnert unsere Wahrnehmung auf der Bühne zu schulen. Zukünftig denke ich also zu jedem Konzertbeginn daran, was sich verändert hat und welches Szenario ich vorfinde. Dann kann ich dementsprechend mich anders verhalten und darauf reagieren. So sollte man sich Gedanken zum Beispiel darin machen, wie ich als Sänger darin reagiere, wenn sich etwas vor oder auf der Bühne verändert hat. Ich freue mich schon auf die nächste Coachingeinheit. Dann sollen wir einen Song von Genesis performen. Bin mal gespannt, was meine Kolleginnen Tolles vorbereitet und einstudiert haben, getreu dem Motto: Wenn du auf die Bühne gehst, dann musst du eine Intention haben!

Video Tagebuch der Sängerausbildung Teil 1/6

(inkl. Sprungmarken in der Videobeschreibung auf YouTube)

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Bis zum nächsten Blog,

euer Chris

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Hallo, mein Name ist Chris, ich bin aus dem Südosten Deutschlands in den Norden gezogen, weil ich einen Mentor für meinen Weg als Sänger suchte und gefunden habe. So kam es dazu: Ich lernte auf einem Fest einen tollen Sänger kennen. Ich interviewte ihn und er sagte, dass seine Stimme einen riesigen Schub bekam, als er Andrés Balhorn kennenlernte und sich von ihm ausbilden ließ. Ich beschloss Andrés Balhorn persönlich kennen zu lernen. Irgendwie fühlte es sich für mich richtig an, für eine Stimmanalyse von 2 Stunden, 1100 km Hin- und Rückfahrt in Kauf zu nehmen. Was würde Andrés zu mir und meiner Stimme sagen, was würde er mir raten, wie schätzt er meine Chancen ein in der Musikwelt bestehen zu können? Ein wenig „DSDS Recall“-, Studio- und Live-Erfahrung bringe ich ja mit. Zu verlieren hatte ich nichts. Was soll ich sagen? Nach der Stimmanalyse meldete ich mich zur Sängerausbildung an und nun bin ich der neue SIA Blogger und freue mich euch in die Ausbildung mitzunehmen!

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