Teil 3/6 Ausbildung zum Vocalcoach – 3. Ausbildungseinheit vom 07.07 – 09.07.2017

Teil 3/6 Ausbildung zum Vocalcoach – 3. Ausbildungseinheit vom 07.07 – 09.07.2017

Ausbildung zum Certified POWERVOICE Vocalcoach

Ausbildungseinheit 3 vom 07.07. – 09.07.2017

Willkommen zum 3. Teil unserer Ausbildung zum Vocalcoach

Wer hat noch nicht wer will noch mal?! Und weiter geht die wilde Fahrt im Ausbildungskarussel zum Vocalcoach… Dieses Mal Einheit 3 und ab dafür!

Die dritte Unterrichtseinheit im schönen Jesteburg beginnt pünktlich um 11:00 Uhr, aber was da jetzt genau passiert kann ich euch tatsächlich gar nicht sagen. Ich befinde mich nämlich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Autobahn und komme heute ausnahmsweise zu spät.

Der Grund des Ganzen ist mein Hund, der die Hausaufgaben gefressen hat, die ich deshalb leider erst noch auf einem der hiesigen Rastplätze nacharbeiten muss. Neyyyyy Scherz, aber der Hund ist wirklich schuld. Mein Lian hat mir nämlich einen seiner Knochen vor das Bett gelegt, so dass ich mir das Teil beim Aufstehen erstmal akkurat zwischen die Zehen knalle, sich das Ganze dann entzündete und ich deshalb nicht wirklich gut zu Fuß bin im Moment und Autofahren erklärt sich somit von selbst …

Nach einer Stunde Verspätung komme ich dann aber doch endlich in den heiligen Hallen an und nach einem Eintrag ins Klassenbuch und dem Abzug eines Sternchens darf ich dann auch endlich meinen Senf dazu geben.

Mr. Charming Lian, mein dicker Bullmops,
der am 13. August seinen 5. Geburtstag feiert!

Mit welchen Fellnasen sich Lian meinen Gitarrenkoffer teilt, bzw. wer diesen in Beschlag nimmt, seht ihr auf meinem Instagram-Account.

Click-Click-Boom, schaut vorbei, ich freu mich auf euch!

Unser Azubi-Rudel bekommt Besuch

Die Meute befindet sich gerade im Gespräch und jeder erzählt wie es ihm außerhalb des Rudels ergangen ist. Wir tauschen uns wie immer erstmal aus und philosophieren über unser Vorankommen beim Unterrichten am Heimatort. Natürlich prasseln auch wieder jede Menge Fragen auf Marion und Andrès ein, aber für irgendwas müssen die ja auch gut sein … also ich meine natürlich die Fragen.

Nach der Analyse bekommen wir Besuch von zwei Probanden die bei POWERVOICE Unterricht nehmen. Theda und Hauke stehen uns den ganzen Vor- und Nachmittag zur Verfügung, um an ihnen unsere bis dato erlernten Coaching Kenntnisse auszuprobieren. Die beiden performen jeweils zwei Songs und danach ist es an uns diese Auftritte zu analysieren und anzuleiten, was sie anders, also besser machen können, bzw. woran wir mit ihnen arbeiten können.

Ausbildung Vocalcoach: Juli 2017

Hauke, total tiefenentspannt

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Katy zeigt Theda die optimale Einatmung

Uns wird hier immer mehr bewusst, dass wir so langsam ein ganz gutes Gefühl für unsere Schüler bekommen, auch wenn man sie gerade erst kennengelernt hat. Allerdings ist natürlich immer noch eine Menge Potenzial nach oben gegeben, aber dafür sind wir ja schließlich hier.

Den Rest des Nahmittags beschäftigen wir uns wieder mit unserem Lieblingsinstrument, dem allseits beliebten Piano. So ein Piano ist ja quasi die rechte Hand eines Vocalcoaches. Du kannst damit deine Schüler begleiten, ihnen Töne vorspielen die sie in verschiedenen Übungen nachsingen können (Lockerungsübungen, Aufwärmübungen und natürlich vor allem der „gemeine Trainingston“ (man lese Blog 2 für genauere Details).

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Große Freundschaft: Katy, Diana und das Piano

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Lachen hilft gegen schräge Töne … von Ray

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Katy leitet den Trainingston an

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Kati mit „i“ versucht konzentriert zu folgen

Männergrippe, G20 und rauchende Köpfe

Samstag beginnt der Tag wie immer im Norden mit Regen, aber irgendwas ist ein Blick in den Spiegel anders, was, das wird mir dann auch schnell klar, dass ich mich nicht nur fühle wie von ‘nem 40 Tonner überfahren, sondern auch so aussehe.

Whatever, the show must go on, also rein in die Klamotten und auf in die PV Hallen. Heute bin ich im Gegensatz zu gestern sogar der erste, aber schon wieder ist etwas „Andrès“, ich meine natürlich anders, denn Andrès hat die Männergrippe und deshalb ist nur Marion am Start. Angeblich ist Andrés in den letzten 30 Jahren fast nie krank gewesen, na ja …. Also, dann mal beste Besserung, Herr Ausbildungscoach!

Alle trudeln so langsam ein, nur Ray wird uns heute nicht mit seiner Anwesenheit beehren, da er Dank des G20 Gipfels leider nicht mehr aus Hamburg rauskommt. Marion erzählt uns, dass sie mit uns heute einen Workshop Kurs macht. Wir geben ja als Vocalcoach nicht nur Einzelunterricht, sondern leiten natürlich auch Workshops mit mehreren Teilnehmern, also theoretisch und zukünftig … Beim heutigen Workshop geht es um die drei Hauptthemen Atmung, Kehlkopf und Kopf/Resonanzräume. Hier wird den Teilnehmern erklärt wie die Atmung funktioniert, was es mit dem Kehlkopf auf sich hat, bzw. wozu braucht man das Ding überhaupt und wie sich unsere Stimme überhaupt bildet und wie verschiedene Resonanzräume, verschiedene Effekte bei der Stimme erzielen.

Um ins Detail zu gehen, haben wir hier in diesem Blog nicht wirklich genug Zeit, also würde ich vorschlagen ihr besucht am besten mal einen dieser Workshops, wenn ihr die Gelegenheit und das Interesse daran habt. Ob es sich lohnt? Leute, ihr stellt Fragen!

Der Workshop beschäftigt uns tatsächlich auch den gesamten Tag und am Ende rauchen uns bei dem riesen Input mal wieder gut die Köpfe, aber es hat großen Spaß gemacht und Marion hat wirklich alles wunderbar und einfach erklärt.

Danke an meine lieben Mitgenossen

Da heute ja immer noch Samstag ist, steht natürlich am Abend wieder die Open Stage an. Ich muss leider feststellen, dass ich über den Tag gesundheitlich ganz gut abgebaut habe und mache mich, während die anderen noch ein wenig üben, auf den Weg ins Hotel um mich vor heute Abend noch mal eine Stunde aufs Ohr zu legen. Das Ganze wird mir allerdings zum Verhängnis, da ich danach so kaputt bin, dass ich nicht mal mehr meinen Wecker höre und erst wieder wach werde, als die Stage schon fast gelaufen ist. Also lege ich mich gleich wieder ins Bett und gönne mir erstmal richtig Ruhe.

Liebe Mitgenossen der Ausbildung, sorry, dass ich nicht da war, aber ihr habt den Abend auch ohne mich gerockt, habt Dank dafür!

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Kaum zu erkennen: Mikei und Katy

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Theda (mit Mütze) startklar für AC/DC

Wenn du mal einen Ton nicht triffst, dann bitte mit Emotion

Der Sonntag beginnt auch gleich etwas besser und ich fühle mich tatsächlich wieder fitter. In den heiligen Hallen angekommen, klagt jetzt Kathi Cho über Krankheits- und Müdigkeitserscheinungen. Was auch der Grund ist, warum sie uns heute früher verlässt, denn immerhin muss sie noch 6 Stunden Auto fahren bis nach Hause. Bis auf Kathi sind dann auch alle heute wieder da, selbst der Methodenstifter.

Unser Sonntagsthema beschäftigt sich mit Songarbeit. Wir Jungs bekommen „Wonderwall“ von Oasis und die Mädels „The rose“. Songarbeit bedeutet, dass man sich intensiv mit seinen zu singenden Songs auseinandersetzt und ihn mal ganz gepflegt auseinandernimmt.

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Wir erarbeiten uns „Wonderwall“ im Studio

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Die Mädels hochkonzentriert an „The Rose!

Als erstes wird mal der Text übersetzt, damit man überhaupt weiß worum es geht. Als nächstes ermitteln wir, welcher der höchste und welcher der tiefste Ton im Song ist, den man zu singen hat. Das ist sehr praktisch, wenn man weiß, wo seine Range beim Singen ist, um den Song gegebenenfalls zu transponieren. Dann machen wir uns Gedanken, wo man im Song atmen muss und genau da setzen wir Atemestriche hin. Außerdem beschäftigen wir uns mit dem wohl wichtigsten Kriterium eines Songs, den Emotionen. Du kannst als Sänger perfekt intonieren und die geilste Stimme der Welt haben, aber, wenn du kein Feeling und Emotionen rüberbringst, gehst du auf der Bühne unter. Also schreiben wir uns Stichpunkte zu den jeweiligen Emotionen des Songs auf, adaptieren den Song mal eben auf uns und leiten uns dann anschließend gegenseitig an, den Song richtig zu performen, also mit ner Intention, so wie Andrés uns das stets abverlangt.

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Gegenseitiges abmischen

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Und sie blickten Stumm auf dem ganzen Mischpult rum

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

Während Sebas überlegt, welche Regler zu drehen sind …

Ausbildung zum Vocalcoach: Juli 2017

… habe ich Zeit für ein Foto.

Eine gute Vorbereitung auf einen Song, egal ob Cover oder eigener, wird leider sehr oft vernachlässigt. Genau deshalb spielt sich dann auch ein Künstler mit einer vielleicht eher mittelmäßigen Stimme, dafür aber einer Menge Feeling und einer Geschichte die er im Song erzählt, wesentlich schneller in die Gehörgänge und in das Herz, jawohl das HERZ seiner Zuhörer/Zuschauer, als ein Sänger, der aber nur Stock steif auf der Bühne steht und bemüht ist jeden Ton zu treffen. An der Stelle sagt Andrés stets:

„Du kannst mal einen Ton verhauen, aber dann mit Emotion…“,

oder so ähnlich …

Und so entlasse ich euch aus diesem Blog mit den Worten eines weisen Mannes, der da sagte „more DRAMA baby“!!! oder so …

Video Tagebuch: Ausbildung zum Vocalcoach Teil 3 – Juli 2017

In der Video-Beschreibung auf YouTube findet ihr die Sprungmarken.

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Reingehauen, folks, bis zum nächsten Mal.

Euer Steven

Schon gelesen?
Ausbildungseinheit – Teil 1
Ausbildungseinheit – Teil 2

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Steven Screamz

Live- und Studiomusiker bei Steven Screamz
Ahoi Ladys und Gentlemen, mein Name ist Steven Screamz und ich bin ein meist Bart und Kopfbedeckung tragender Irischer Live- und Studiomusiker, der zurzeit in Hannover lebt. Im Laufe meiner 34 Jahre des Daseins bin ich über viele Bühnen und durch viele Studios gelaufen und durfte dabei vielen großartigen Künstlern, Produzenten und Lehrern auf die Finger, über die Schultern und in den Hals schauen. Ich habe viele Workshops besucht und eine Menge Wissen aus Büchern studiert aber ein Traum ist mir bis jetzt verwehrt geblieben … anderen Menschen bei dem zu unterstützen, was mir mein Leben gerettet hat: „SINGEN“! Ich habe es mir laut Aussage meiner Familie, schon als Kind zur Aufgabe gemacht, mit meinem großen Mundwerk und allem was Krach macht das gesamte Universum zu beschallen ... Also, let’s fuckin‘ do this! Ich führe euch durch 6 Monate Vocalcoach-Ausbildung ihr dürft gespannt sein! - ich bin es auch! Sláinte mhath!

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